Aktuelles

Am Ostersonntag erklingt in St. Vitus Musik zum Osterproprium

16.04.2017

Beim Festgottesdienst am Ostersonntag hat Dirigent Gert Bachmaier eine besondere Auswahl an Chorsätzen mit Musik zum Osterproprium ausgewählt. Dabei werden der "Auferstehungschor - Attollite portas" - Haec Dies von C. Ett, von Michael Haydn - Vicitimae pascali laudes,"Terra tremuit von J. N.. Skroup mit dem Orchester an St. Vitus begleitet werden, wobei der Auferstehungschor und das Victimae pascalie laudes erstmals aufgeführt werden. Zum Abschluß des Festgottesdienstes am Hl. Osterfest wird sicher zur Freude aller Sängerinnen und Sänger und der Kirchenbesucher das grandiose "Halleluja" von G. Fr. Händel zusammen mit dem Orchester und der Orgel erklingen.


Johannes-Passion von Wolfram Menschick am Karfreitag in St. Vitus

14.04.2017

Wolfram Menschick, geb. 28.10.1937 in Pielenhofen besuchte die Grundschule in Regensburg. Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in München Komposition, Dirigieren und Orgel. Er trat während des Studiums gleichzeitig seine erste Stelle als Kirchenmusiker in St. Konrad in Regensburg an. Im Jahre 1966 wurde er Chordirektor an St. Georg in Amberg. Als Glockensachverständiger fungierte Menschick von 1970 - 2002 in der Erzdiözese Eichstätt, wobei er im obersten Gremium für Glocken in Deutschland eng mit dem Glockensachverständigen der Erzdiözese Freiburg - Kurt Kramer - zusammen arbeitete. Die Johannes Passion ist eine á capella Kompostion über die Leidensgeschichte, dabei werden die Texte Solistisch von einem Evangelisten und zwei weiteren Solisten vorgetragen, während der Chor in vierstimmigen Chorälen die Antwort des Volkes interpretiert.


St. Vitus Chor begeisterte Konzertbesucher beim - Oratorio de Noel op.12 von Camille Saint-Saens in St. Vitus

17.12.2016

Zu Beginn des Weihnachtskonzertes führte unser Präses Pfarrer Wolfgang Kesenheimer in einer sehr anspruchsvollen Ansprache in das Programm ein. Mit einem Adventslied für Chor und Orchester von Max Eham - "Freuet Euch", all' begann des Weiihnachtskonzert klangvoll in der gut besetzten St. Vitus-Kirche zu Langenbrücken und stimmte die Konzertbesucher auf ein großes musikalisches Ereignis ein. Der St. Vitus-Chor intonierte dann á capella die Adentslieder: "Es kommt ein Schiff geladen", "O Heiland reiß die Himmel auf", "Maria durch ein Dornwald ging" und "Kündet allen in der Not", jeweils in einem speziell arrangierten Chorsatz.
Danach kam eine Uraufführung mit dem Lied von Gabriel Fauré arrangiert von Gert Bachmaier: "Il est né le divin enfant - Gottes Kind ist geboren heut'"- mit Orchester und Sopran-Solo-Ensemble mit Martina Blender-Karin Hagmaier und Ute Mader welche diesem in Frankreich nie aufgeführten Lied von Gabriel Fauré einen besonderen Glanz verleihen konnten.
Adventskonzert 2017: geschafft!!! - Dirigent Bachmaier mit Blumenstrauß vor Chor und Orchester
Schließlich wurde mit dem Präludium das Oratorio de Noel op. 12 von Camille Saint-Saens eröffnet, welches von der Organistin, Frau Annette Reinbold meisterhaft interpretiert wurde. Es folgte das Récit et choeur, Lukas 2, 8-13 mit den Solisten Peter Gortner-Tenor, Judith Ritter-Alt und Claus Temps-Barion, bevor der St. Vitus-Chor kangvoll in das "Gloria in altissimis Deo" einstimmte. Jetzt folgte als 3. Air, Psalm 40,2 mit der Mezzosopranistin Sabrina Keller, danach das Air und choeur, Johannes 11,27 mit dem Tenor-Solisten Peter Gortner und den gut disponierten Frauen-Stimmen des St. Vitus-Chores, welche Christus, als Sohn Gottes besangen. Es folgte das Benedictus, Psalm 118, 26-28 als Duett zwischen der Sopranistin Lydia Eller und Bariton Claus Temps, welche im Falle von Lydia Eller - Engelsgleich - und beim Bariton-Solo von Claus Temps sehr präzise und galant Ihren Part in die St. Vitus-Kirche zauberten. Der St. Vitus-Chor eröffnete den 6. Choeur- Quare fremuerunt gentes: Warum toben die Nationen, Psalm 2,1 majestätisch und sehr dynamisch mit sehr guter Artikulation und präziser Intonation, wobei man im Gloria Patri et Filio - die schöne Klangfülle in der St. Vitus-Kirche zu Langenbrücken wieder einmal als etwas ganz besonderes erleben konnte. Die weiteren Solopartien Nr. 7 Psalm 110,3 wurden von Trio Lydia Eller, Peter Gortner und Claus Temps sehr einfühlsam vorgetragen, ebenso das Quatuor, Jesaja, 49,13 von Sopran und Mezzosopran, bevor beim vorletzten Stück: Quintette et Choeur das Halleluja in allen Variationen besungen wurde. Als krönender Abschluß wurde dann das "Tolite hostias, et adorate - Psalm 96 zelebriert, wobei der St. Vitus-Chor sein ganzes Klangvolumen in die St. Vitus-Kirche zaubern konnte und somit für einen würdigen und klangvollen Abschluß des Weihnachtskonzertes mit dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens sorgen konnte.
Der Applaus der Konzertbesucher, darunter auch Bürgermeisterin Anne Guillier aus unserer französischen Partnergemeinde Niederbronn le Bain, war für die Solisten - Lydia Eller-Sopran, Judith Ritter-Alt, Sabrina Keller-Mezzosopran, Peter Gortner-Tenor und Claus Temps-Bass ein besonderer Dank für Ihre insgesamt überragenden Solopartien bei diesem besonderen Weihnachtskonzert, bei dem auch die Organistin Annette Reinbold und die Harfenistin Birke Falkenroth einen gebührende Anteil hatten.
Adventskonzert 2017: Helmut Kramer mit Bürgemeisterin Anne Guillier Niederbronn le Bain
Helmut Kramer mit Anne Guillier
Dirigent Gert Bachmaier gebührt besonderer Dank, da er durch sein besonderes Engagement dieses wunderbare Konzert zusammen mit dem Östringer Kammerorchester und dem St. Vitus Chor ermöglichen konnte. Die Solisten bekamen zum Schluß noch einem Blumenstrauß überreicht, ebenso die tolle Organistin, die Harfistin, Konzertmeisterin Hille und Dirigent Gert Bachmaier, dem der besondere Dank Aller gebührt, hat er doch die St. Vitus-Chorgemeinschaft gesanglich so weit gebracht, dieses besondere und einmalige Konzert in dieser Qualität zu bestreiten.
Für die Zukunft benötigt der St. Vitus-Chor Sänger/innen Nachwuchs bei allen Stimmregistern - Sopran-Alt-Tenor-Bass - damit auch weiterhin dieses hohe Niveau an Gesangskultur bei der Kirchenmusik in St. Vitus gehalten werden kann. Wir laden daher im Neuen Jahr - Freitag, 20.01.17 1. Chorprobe alle interessierten Sänger/innen zum Mitsingen sehr herzlich ein.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Damen des Vergnügungsausschusses für die Organisation von Kaffee und Kuchen für die Solisten und Musiker des Östringer Kammerorchesters.

St. Vitus-Vorstandsteam



90 Jahre jung - Resel Ganninger feierte mit dem St. Vitus-Chor Geburtstag

Am vergangenen Dienstag, den 27.09.16 trafen sich die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores im Hof unserer Jubilarin, um Ihrer Ehrensängerin und langjährigen Notenwartin Resel Ganninger zu Ihrem 90. Geburtstag zu gratulieren. Das "Vitus-Wetter" hatte sich wieder eingestellt und so konnten die Sängerinnen und Sänger der Jubilarin zu Ihrem besonderen Geburtstag musikalisch gratulieren. Unter Vize-Musikus-Helmut wurde dann das "Sancta Maria - Lobt den Herrn der Welt - Das Heideröslein und das Lied "Du läßt den Tag oh' Gott nun enden und breitest Dunkel über's Land" angestimmt und im Blumengarten auch sauber intoniert. Das Vorstandsteam überbrachte die Glückwünsche des St. Vitus-Chores im Cäcilienverein Langenbrücken in Form eines Blumenstraußes, eines Weinpräsentes und eines Glockenbuches.
Jubilarin Resel bedankte sich gerührt bei den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores und lud Sie anschließend zu einem zünftigen "Weißwurst-Vesper mit Bretzel" ein, dazu wurde Sekt, Wein, Wasser und auch ein guter Schnaps gereicht.
Die St. Vitus-Gesellschaft blieb noch eine Weile bei der Jubilarin und verabschiedete sich mit den besten Wünschen für die Gesundheit und das Wohlergehen Ihrer "Ehrensängerin-Resel Ganninger"

St. Vitus-Vorstandsteam



St. Vitus-Chor vom Ausflug nach Seligenstadt begeistert

Mit einer halbstündigen Verzögerung - Der Busfahrer mußte noch seine Auszeit einhalten - fuhren am 24.09.2016 die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores mit Ihren Angehörigen, Freunden und Passiven Mitgliedern am Sonntagmorten bei herrlichem Wetter - St. Vitus-Wetter - auf der Autobahn in Richtung Frankfurt. Unterwegs wurde auf einem Rastplatz das schon trad. Vitus-Vesper eingenommen und sich für die Führung in Seligenstadt gestärkt.
Pünktlich um 11.00 Uhr waren wir dann vor Ort und so konnte auch gleich die Stadtführung mit unseren zwei Stadtführern beginnen. Entlang des Maines ging es in den Garten der ehemaligen Benediktinerabtei, wo die schönen Pflanzungen und die Gartenanlage zu bestaunen waren. Eine kleine Ruhepause gönnte man sich in der "Einhardbasilika" bei der die Reiseleiterin den interessierten St. Vitus-Chorlern die Historie dieses schönen Baudenkmals detailiert erklärte. Weiter ging es in die Altstadt mit ihren wunderbaren Fachwerkwerkhäusern und historischen Gebäuden, wo bereits auf dem Marktplatz ein reges Treiben stattfand und die ersten Weinproben zu genießen waren. Das Mittagessen wurde in einem traditionellen Speiselokal, dem "Äbbel-Seppel" eingenommen. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung, wobei man die St. Vitus-Gesellschaft in Cafe`s und in der Eisdiele antreffen konnte. Bei dem herrlichen Wetter war es auch nicht schwer ein schönes Plätzchen in der historischen Stadt zu finden.

Chorausflug 2016 nach Seligenstadt


Gegen 16,30 Uhr wurde dann zu Rückfahrt gerufen, denn wir hatten noch knapp zwei Stunden bis zu unserem Abschlußlokal nach Malsch - Besenwirtschaft Bös - zu fahren. Dort wurden wir von einer großen Menge von Ausflüglern empfangen, welche das schöne Wetter zu einem Samstagsausflug in die Weingegend Malsch genutzt hatten. Unsere Chef-Organisatorin Anneliese hatte uns natürlich Plätze reservieren lassen, sodaß wir bald unsere ersten Getränke in Empfang nehmen konnten. Der Abend war kurzweilig, es wurde viel über das "Erlebnis-Seligenstadt" gesprochen und nachdem jeder seinen - Flammkuchen-Winzerschnitzel-Winzerteller verspeist hatte stimmte "Musikus-Helmut" die "Badische Nationalhymne das Badnerland" an und sorgte nach einem "Prosit auf die Gemütlichkeit" für gute Stimmung im Lokal.
Diese gute Stimmung nahm dann auch in den Bus mit, wobei der Vors. des St. Vitus-Vorstandsteams Dankesworte für die Organisatorinnen: Anneliese Bender, Thea Haag, Alice Bräutigam und Cäcilie Kittlitz aussprach und sich bei Ihnen für die hervorragende Organisation und den guten Ablauf des Ausfluges herzlich bedankte. Als Präsent wurde den Mitgereisten der "Apfel aus dem Paradies" gereicht mit dem Eva den Adam verführte. In Langenbrücken angekommen wurde der Bus ausgeräumt und alle Mitgereisten gingen glücklich und zufrieden nachhause, nachdem man einen wirklich tollen und erlebnisreichen Vereinsausflug bei der St. Vitus-Chorgemeinschaft erleben durfte.

St. Vitus-Vorstandsteam



St. Vitus-Chor startet in die "Heiße Phase der Konzertvorbereitung - Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens

Mit dem Beginn des Herbstanfangs starten Dirigent Bachmaier und die St. Vitus-Chorler die intensiven Vorbereitunen für das am Samstag, den 17.12.16 um 17.00 Uhr stattfindende "Weihnachtsoratorium-Oratorio de Noel op.12 von Camille Saint-Saens. Alle Freunde des St. Vitus-Chores, sowie interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich zum Mitsingen eingeladen, um das Werk des Französischen Komponisten zu einem Erfolg werden zu lassen. Begleitet wird der St. Vitus-Chor vom Östringer Kammerorchester, welches auch von unserem Dirigenten Gert Bachmaier geleitet wird.
Ein Probenplan liegt jeweils bei der Chorprobe auf dem Flügel bereit.

St. Vitus-Vorstandsteam



St. Vitus-Chor sang zum 85. Geburtstag seiner Ehrensängerin Genoveva Herrling im Kursaal Sigel

Auf Wunsch von Tochter Rita, die in Ihrer Jugend selbst Sängerin bei der St. Vitus-Chorgemeinschaft war, brachte der St. Vitus Chor seiner Ehrensängerin Genoveva Herrling am Sonntag, den 11.09.2016, im Historischen Kursaal-Sigel ein Ständchen unter der Leitung von Vize-Dirigent Helmut Kramer. Dabei kamen folgende Lieder zum Vortrag: Sancta Maria - Ich bete an die Macht der Liebe - Suchen und fragen, hoffen und sehn - Du läßt den Tag o' Gott nun enden und breitest Dunkel über's Land. Als Zugabe sang der Chor zusammen mit seinem Tenorsolisten - Reinhard Becker - das Lied: Ach ich hab' in meinem Herzen da drinnen, einen wundersamen Schmerz.

85. Geburtstag von Genoveva Herrling


Die Jubilarin zeigte sich über diese "Sängerische Überraschung" sehr erfreut und bekam vom St. Vortands-Team - Johannes Woll und Helmut Kramer - einen Blumenstrauß, einen Geschenkkorb und einen Gutschein überreicht. Weiter überreichte - Musikus Helmut - im Namen des Singkreises des Seniorentreffs das Glockenbuch "Klänge der Unendlichkeit" - Eine Reise durch die Kulturgeschichte der Glocke und setzte sich im Anschluß an den Flügel, um ein paar bekannte und beliebte Melodien der Geburtstagsgesellschaft zum Vortrag zu bringen.
Die Sängerinnen und Sänger wurden dann noch zu einem Umtrunk eingeladen und dazu gab es eine hervorragend ausgestattete Käseplatte mit frischen Brötchen dazu. Es wurde eine recht gesellige und auch lustige Veranstaltung, denn zum Schluß stimmte Musikus Helmut noch das Chianti Lied an, wobei der Refrain dann lautete: Ja, der Genovev' Ihr'n Woi -
Mit einem herzlichen Dankeschön an die Jubilarin ging man dann zu vorgerückter Stunde nachhause und verbrachte den Sonntag Abend in der heimischen Kulisse. Das Resümè : Es war ein tolles Event, den der St. Vitus-Chor seiner "Ewig jungen Ehrensängerin Genoveva Herrling" an diesem Tage bieten konnte.

St. Vitus-Vorstandsteam



Sponsoren-Grillfest beim St. Vitus-Chor brachte "Riesen-Stimmung" in den Pfarrsaal

Auf Einladung von Frau Helga Francke-80 und Rita Bellm-60 trafen sich die St. Vitus-Chorler am Freitag, den 22.07.2016, im Saale des Pfarrheimes St. Vitus um mit den beiden Jubilaren ein besonderes Grillfest zu feiern. Dabei hatten die Sängerinnen noch div. Salate und Süßigkeiten mitgebracht und die beiden Grillmeister - Herbert Bellm und Karl Haag legten dann auch gleich los, sodaß die hungrigen Sänger/innen voll auf ihre Kosten kamen. Vorstand Helmut brachte in einer kurzen Ansprache den Dank und die Freude zum Ausdruck, daß die beiden Jubilare einen so tollen "Saisonausklang" ins Probelokal inszeniert hatten. Für die Saaldekoration war wie immer Anneliese Bender zuständig, welche einen besonderen Flair ins Pfarrheim zauberte.

Sponsorengrillfest 2016


Nach den Ständchen für die Geburtstagskinder Johannes und Anneliese wurde durch Musikus Helmut eine Stimmungsrunde am Flügel gestartet, welche dann auch als Begrüßung für Dirigent Bachmaier diente. Mit dem Lied - In einer kleinen Konditorei . . . wurde dann das Kaffee Buffet eröffnet und die Stimmung wurde immer wieder durch die gesungenen Traditionslieder gesteigert, sodaß man von einem sehr gelungenen "Sponsorenfest beim St. Vitus-Chor" sprechen konnte. Mit dem trad. Lied von der Lilly Marleen wurde dann zu später Stunde der Abschied musikalisch vorbereitet, bevor "Vergnügungs-Chefin Anneliese" ihre gestifteten Lavendel-Töpfe noch zum Verkauf an die lustige St. Vitus-Chorgemeinschaft präsentierte.
Einen herzlichen Dank nochmals von dieser Seite an alle Beteiligten - Spender und Organisatoren für das tolle und ganz besondere Grillfest.

St. Vitus-Vorstandsteam



St. Vitus-Chor beginnt mit den Proben zu Camille Saint-Saèns - Oratorio de Noel op. 12

Der Komponist Camille Saint-Saèns war ein musialisches Talent, konnte mir drei Jahren schon lesen und hatte mit sechs Jahren seine erste Komposition geschrieben. Mit elf Jahren gab er im Jahre 1846 sein erstes öffentliche Konzert in der Salle Pleyel in Paris. Von machen Zeitgenossen wurde er schon als neuer Mozart gehandelt und war mit 16 Jahren bereits Student an der Universität in Paris. Am Pariser Konservatorium studierte er Klavier bei Camille Stamaty, Orgel bei Francois Benoist und Komposition bei Jacques Fromenta Halévy. Im Jahre 1852 wurde er Organist von Saint-Séverin in Paris. In diesem Jahr lernzte Franz Liszt kennen, der auch musikalisch einen nachhaltigen Einfluß auf ihn ausüben sollte.

Camille Saint Saens 1835-1921


Sein Weihnachtsoratorium - Oratorio de Noel op. 12 vollendete Camille Saint-Saèns im Jahre 1858, welches sich besonders in Deuschland großer Beliebtheit erfreut. Es ist in seiner Lyrisch-kontemplativen Art, die durch den Kammermusikalischen Einsatz des Orchesters, die schlichte Chorpartitur und den Einsatz der Harfe untertrichen wird, kaum mit Joh. Seb. Bachs feierlichem Weihnachtsoratorium vergleichbar. Es wird gleichwohll immer häufiger in der weihnachtlichen Kirchenmusik als Alternative aufgeführt.
Der St. Vitus-Chor hat bereits vor den Sommerferien mit den Proben zum Oratorio de Noèl op. 12 von Camille Saint-Saèns begonnen und lädt zum Mitsingen dieser besonderen Komposition alle Sangesfreudigen Sängerinnen und Sänger unserer Gemeinde recht herzlich ein. Die 1. Chorprobe nach der Sommerpause wird der Freitag, 09.09.16 - 20.00 Uhr sein und die Sängerinnen und Sänger freuen sich auf Alle, die die Chorgemeinschaft in diesem besonderen Konzertprojekt am Samstag, 17.12.16 in der St. Vitus-Kirche verstärken wollen.

St. Vitus-Vorstandsteam



Beim Festlichen Hochamt an St. Vitus erklang zum 1. Mal die Romantische Messe in G - Dur von Robert Fuchs

Die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores mit Ihrem Dirigenten Gert Bachmaier haben beim Patrozinium St. Vitus am vergangenen Sonntag die Romantische Messe in G-Dur von Robert Fuchs - Uraufgeführt. Unser Dirigent Gert Bachmaier hat das Notenmaterial für das Streicherorchester auf Basis zweier Partituren erstellt und somit überhaupt derst die Grundlage für diese Aufführung geschaffen. Als Solisten überzeugten Sybille Bachmaier - Sopran/Alt - Gert Bachmaier - Tenor und Johannes Woll - Bass mit Ihrem klangvollen Stimmvolumen. An der Orgel spielte wie immer in gewohnt musikalischer Weise Martin Rau. - Robert Fuchs war u.a. ein Schüler von Anton Bruckner -
Die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores hatten nach der "Spatzenmesse von W. A.Mozart" an Ostern gerade mal knapp 10 Wochen Zeit, um sich diese anspruchsvolle Messe zu erarbeiten und Dirigent Bachmaier hatte alle Hände voll zu tun die anspruchsvollen Passagen dieser Romatik-Messe den Choristen zu interpretieren. Dabei gab es für die Choristen die Herausforderung nicht nur die div. Tempi-Wechsel, sondern auch die Chromatischen und damit sehr anspruchsvollen Passagen der Messe Intonations gerecht und damit gut zu gestalten, was eine Menge Proben- und Chorische Feinarbeit erforderte.
Letztendlich brachten die Proben am Freitag Abend, die Generalprobe am Samstag und das Einsingen am Sonntagmorgen mit dem nochmaligen Anspielen der Messe den gewünschten Erfolg, was die zahlreichen Kirchenbesucher mit ihren Lobeshymnen und besonders auch Pfarrer Wolfgang Kesenheimer bei seiner Laudatio am Ende der Liturgie deutlich zum Ausdruck brachten. Ein besonderer und herzlicher Dank an alle Sängerinnen und Sänger für das Engagement und den überaus strapaziösen und zeitaufwendigen Probeneinsatz in der Zeit während und nach den Pfingstferien.
Als Resümé des "Kirchenkonzertes an St. Vitus" kann man sagen: Nur wer gefordert wird, kann sich auch weiterentwickeln. Daher gilt auch für die kommende Zeit: Freitag - 20.00 Uhr ist Chorprobe - Die nächste Aufgabe wartet: Konzert am 4. Advent mit dem "Oratorio de Noel op. 12 von Camille Saint-Saens" mit Solisten und dem Östringer Kammerorchester.

St. Vitus-Vorstandsteam



Patrozinium St. Vitus mit neuer Messe in G Dur, (op. 108), von Robert Fuchs, So. 19.06.2016 / 10:30 Uhr

Am kommenden Sonntag erklingt zum Festgottesdienst des Patroziniums um 10,30 Uhr eine neu einstudierte Messe von Robert Fuchs. Die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores haben sich mit ihrem Dirigenten Gert Bachmaier akribisch auf dieses besondere Ereignis vorbereitet und werden mit dem Orchester einen ganz neuen Klang in die St. Vitus Kirche zelebrieren. Dazu werden die Sängerinnen und Sänger die restlichen Probeneinheiten noch zur Feinabstimmung nutzen.



Am Festlichen Hochamt an Ostern erklingt in St. Vitus die "Spatzenmesse von W. A. Mozart"

Der St. Vitus-Chor präsentiert den Kirchenbesuchern am Ostersonntag um 10,30 Uhr im Festl. Hochamt die "Missa in C-Dur, KV 220 von W. A. Mozart. Sie wurde wahrscheinlich am Ostersonntag, den 07. April 1776 im Salzburger Dom uraufgeführt und zählt zum Typus der "Missa brevis et solemnis", d. h. sie ist einerseits einer Missa brevis entsprechend disponiert, andererseits aber mit Trompeten und Pauken festlich besetzt wie eine Missa solemnis. Mozart verzichtete auf eine Zerstückelung des Ordinariumstextes in einzelne Nummern, auf ausgedehnte abgeschlossene Solosätze, auf Schlüssel-figuren sowie überhaupt auf kontrapunktische Abschnitte. Den Beinamen "Spatzenmesse" verdankt die Komposition den einprägsamen Violin-Figuren im Allegro des Sanctus und des Benedictus.
Weiter wird auch ein "Regina caeli" von K. Ditters von Dittersdorf für zwei Soprane, Orchester und Chor zu hören sein.
Es musiziert das Orchester an St. Vitus mit Solisten und dem St. Vitus-Chor.



Ehrensängerin "Resl Ganninger" für 75 Jahre im Kirchenchor-St. Vitus geehrt
(Bericht von der Generalversammlung)

Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung im Pfarrheim St. Vitus wurde unsere Ehrensängerin - Resl Ganninger für Ihre 75- jährige aktive Sängertätigkeit durch unseren Präses Pfr. Wolfgang Kesenheimer besonders geehrt. Dabei wurde unserer Ehrensängerin eine "Ehrenschreiben des Diözesanpräses Wofgang Gaber" überreicht, dazu ein Singbüchlein und vom St. Vitus-Chor einen Blumenstrauß. Präses Pfr. Wolfgang Kesenheimer bedankte sich bei der Jubilarin für Ihre Treue zur Musica Sacra und zum St. Vitus-Chor, ebenso gratulierten und bedankten sich Dirigent Gert Bachmaier und der Vors. des Vorstands-Teams Helmut Kramer. Als weitere Ehrung konnte unser Präses den Ehrensänger Eugen Jonitz für seine 65 - jährige aktive Sängertätigkeit besonders auszeichnen. Neben dem Ehrenbrief des Diözesanpräses Wofgang Gaber bekam er noch ein Bild - König David mit seiner Harfe - überreicht, dazu ein Weinpräsent und die Glückwünsche von Dirigent Gert Bachmaier und dem Vors. Helmut Kramer.
Weitere Ehrungen durch den Diözesancäcilienverband wurden durch Präses Pfr. Wofgang Kesenheier vorgenommen:
Marianne Kopp für 25 - Jahre - Regina Kreft für 25 Jahre - war für diesen Abend entschuldigt - Martina Blender für 40 Jahre und Reinhard Becker für 40 Jahre aktive Sängertätigkeit im St. Vitus-Chor. Die Geehrten bekamen je eine Urkunde vom Diözesancäcilienverband und jeweils einen Blumenstrauß mit Gutschein oder ein Weinpräsent als "Dankeschön".
In seiner Ansprache bedankte sich unser Präses Pfr. Wolfgang Kesenheimer für die engagierte Musikalische Arbeit des Dirigenten Gert Bachmaier und bei den Geehrten, sowie bei allen Sängerinnen und Sänger für die große Motivation und die fleißige Probenarbeit bei den vielfältigen Aufgaben im Laufe des Kirchenjahres. Der St. Vitus-Chor kann stolz sein auf sein Potential, bringt er doch immer an den Festtagen, trotz kleiner Chorbesetzung hohes Musikalisches Niveau in die St. Vitus Kirche in Langenbrücken.
Dirigent Gert Bachmaier brachte in seinem Jahresbericht seine Vorstellungen zum Ausdruck und zeigte in seiner Laudatio die Möglichkeiten auf, welche ein Chor auch in unserer Größe hat, wenn die Probenarbeit entsprechend ausgestaltet werden kann. Weiter stellte er sein Jahresprogramm vor bei dem ein Weihnachtskonzert 2016 eine große Rolle spielen werden, wobei das "Weihnachtsoratorium: Oratorio de Noel op. 12 von C. Saint-Saens zusammen mit dem Östringer Kammerorchester aufgeführt werden soll.
Nicht zu vergessen sind in einer Generalversammlung die Begrüßung des Vorsitzenden, die Totenehrung, sowie die Berichte der Schriftführerin - Christa Winter-Bellm, welcher wie immer ausführlich ausgestaltet wurde, ebenso der Kassenbericht der Schatzmeisterin Cäcilia Kittlitz, welche eine positive und erfreuliche Entwicklung der Finanzen aufzeigte. Die Kassenprüfung zeigte eine einwandfreie Kassenführung und so konnte die Entlastung der Schatzmeisterin und der gesamten Vorstandschaft durch unseren "Neu-Sänger Heribert Rech" beantragt und durchgeführt werdelln.
Dirigent Gert Bachmaier fungierte im Anschluß als Wahlleiter für die Wahl des Vorstandsteams, da unser BGM Stv. Bernhard Steltz sich wegen eines auswärtigen Termines entschuldigt hatte. Die Mitglieder des Vorstands-Teams: Helmut Kramer-Thea Haag-Johannes Woll- und der gesamten Vorstandschaft wurden in Ihren Ämtern bestätigt. Damit ist der Vors. des Vorstands-Teams und seine Schriftführerin im 40. Jahre in der Vorstandschaft. Beide erklärten sich jedoch bereit nochmals eine Amtsperiode dranzuhängen, jedoch wäre bei der nächsten Generalversammlung die Verjüngung des Vorstands-Teams vorrangig zu vollziehen.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurden noch die Fragen zur Mitgliederwerbung für Aktive und Passive Mitglieder angesprochen, weiter wird ein Tagesauflug von der Chefin des Vergnügungsausschuses Anneliese Bender vorbereitet, wobei das Ausflugsziel noch nicht genau feststeht. Im Rahmen der Ehrungen wurde Anneliese Bender für Ihre bisher 20 - jährige Mitgliedschaft im St. Vitus Chor und Ihre Verdienste um die geselligen Veranstaltungen in der Chorgemeinschaft die Ehrennadel des St. Vitus-Chores mit einem Präsent überreicht.
Die Versammlung wurde nun offiziell beendet, jedoch waren alle Anwesenden noch weiter in Gesprächen und Dialogen beisammen und dabei wurde auch noch das eine oder andere Fläschchen "Longebrigger Woi" getrunken.

St. Vitus-Vorstandsteam



Einladung zur Generalversammlung des St. Vitus-Chores im Cäcilienverein Langenbrücken am 27.02.2016

Zu der am Samstag, den 27.02.16 um 20.00 Uhr stattfindenden Generalversammlung des Cäcilienvereins Langenbrücken laden wir sehr herzlich alle aktiven und passiven Mitglieder ins Pfarrheim St. Vitus ein. Da in diesem Jahr Neuwahlen zur Vorstandschaft anstehen und besondere Ehrungen aktiver Sängerinnen und Sänger vorgesehen sind, bitten wir unsere sehr verehrten aktiven und passiven Mitglieder um zahlreiche Teilnahme an dieser Versammlung.

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den 1. Vors.
2. Totenehrung verstorbener Mitglieder
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht der Schriftführerin
5. Bericht der Kassenverwalterin
6. Kassenprüfungsbericht
7. Entlastung der Kassenverwalterin und der Vorstandschaft
8. Bericht des Dirigenten Gert Bachmaier
9. Ehrungen - Diözesancäcilienverband - Präses Wolfgang Kesenheimer
10. Neuwahlen zur Vorstandschaft - Vorstandsteam
11. Verschiedenes - Kirchenkonzert - Jahresausflug u.a.


St. Vitus-Vorstandsteam
i.A. Helmut Kramer




Choresfasenacht im "Henry's-Nebenzinner"

Nachdem in diesem Jahr der Longebrigger-Nachtzumzug ausgefallen war, traf sich am 05.02.2016 eine etwas kleinere Besetzung der Närrischen St. Vitus-Chormäuse zum Faschingstreff im Henry's. Die Stimmung war trotzdem bombastisch und die Akteure "Neu-Sängerin Elisabeth Päßler und Anneliese Bender" glänzten mit humoristischen Vorträgen und mit Pointen gespickten Beiträgen. Dazu spielte "Uns Otto" auf der Quetschkommod' und so kam es zu sehr ausgelassenen Stimmungs- und Schunkelrunden bis hin zur Polonaise.

Choresfasenacht 2016


Als Überraschungsgäste waren die "Longebrigger-Guggemusiker" im Henry's zu Gast und brachten mit ihren tollen Schlagern einen weiteren Höhepunkt in die Faschingsrunde der St. Vitus-Chorler. Der Faschingstreff war auch in diesem Jahr wieder ein Highligt im "Vergnügungsprogramm des St. Vitus-Chores" und diese Tradition gilt es auch in den nächsten Jahren fortzusetzen.

St. Vitus-Vorstandsteam



25.12.2015: Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach brachte Glanz in die St. Vitus-Kirche

Mit dem Eröffnungschor: "Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage" wurde am 1. Weihnachtsfeiertag in der St. Vitus-Kirche zu Langenbrücken das Festliche Hochamt fulminant eröffnet.
Dirigent Gert Bachmaier, Orchester, Solisten und der St. Vitus-Chor waren auf den Punkt in Hochform, um das anspruchsvolle Werk von J. S. Bach den zahlreichen Kirchenbesuchern perfekt zu präsentieren. Das Weihnachtsoratorium - 1. Kantate BWV 248 ist speziell auf den 1. Weihnachtsfeiertag zugeschnitten, Lukas 2,1 und 3-7. Im Gottesdienst an Weihnachten wurde das Werk in 3 Teilen präsentiert. Nach der 1. Lesung begann der Evanglist - gesungen von Gert Bachmaier mit seiner lyrischen Tenorstimme- mit dem Rezitativ: Es begab sich aber zu dieser Zeit . . . Danach folgte ein weiteres Rezitativ: Nun wird mein liebster Bräutigam. . . darauf folgte die Arie: Bereite dich Zion, mit zärtlichen Trieben - sehr anspruchsvoll vorgetragen von Sybille Bachmaier und begleitet vom Orchester und Martin Rau an der Orgel.

Weihnachten 2015

Dazwischen folgte die Ansprache von Pfarrer Wolfgang Kesenheimer. Zur Opferung sang der St. Vitus-Chor den Choral: Wie soll ich Dich empfangen, und wie begegn' ich Dir ?. Weiter ging das Oratorium mit dem Rezitativ des Evangelisten: Und Sie gebar ihren ersten Sohn, worauf ein Chor-Ensemble mit dem Bass-Solisten Johannes Woll den Choral: Er ist auf Erden kommen arm - wer will die Liebe recht erhöhn, die unser Heiland vor uns hegt ?
Während der Kommunion kam einer der Höhepunkte des Oratoriums mit der Bass Arie: Großer Herr, o starker König - perfekt vorgetragen von unserem Bass-Solisten Johannes Woll, worauf der St. Vitus-Chor mit dem Choral : Ach mein herzliebes Jesulein, mach Dir ein rein sanft Bettelein, zu ruhn in meines Herzens Schrein, daß ich nimmer vergese Dein, das "Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach 1. Kantate BWV 248 zu einem rührenden Abschluß intonierte. Pfarrer Wolfgang Kesenheimer dankte dann dem Dirigenten und Kirchenmusiker Gert Bachmaier für sein Engagement in St. Vitus und dafür, daß er den St. Vitus-Chor, trotz der rel. kleinen Sänger/innen Zahl zu einer solch Musikalischen Leistung führen konnte. Der Dank ging dabei natürlich auch an alle Sängerinnen und Sänger, den Solisten und den Musikern des glänzend disponierten Orchesters an St. Vitus.

Der St. Vitus-Chor im Cäcilienverein Langenbrücken wünscht allen Aktiven und Passiven Mitgliedern zum Neuen Jahr 2016 "Alles Erdenklich Gute, besonders Gesundheit"

St. Vitus-Vorstandsteam



25.12.2015, 10:30 Weihnachtshochamt an St. Vitus,
Bach Weihnachtsoratorium, Teil I

Für das diesjährige Weihnachtshochamt hat der St. Vitus-Chor Teil 1 aus Bachs "Weihnachtsoratorium", einstudiert. Anders als es der Titel vermuten lässt, handelt es sich nicht um ein klassisches Oratorium, sondern vielmehr um eine Zusammenstellung von 6 Kantaten, die jeweils an den Feiertagen und Sonntagen von Weihnachten 1734 bis Epiphanias (6. Januar 1735) erstmals dargeboten wurden.

Johann Sebastian Bach

Mit "Jauchzet, frohlocket", zu singen "Am 1. Weihnachtstage", singt der St. Vitus Chor damit die erste Kantate dieses bedeutenden kirchenmusikalischen Werks. Begleitet wird er dabei von einem Streicherensemble nebst Holzbläsern, sowie Pauken und Trompeten. Die Orgel spielt wieder unser geschätzter Organist Martin Rauh. Als Vokalsolisten wirken mit: Sybille und Gert Bachmaier, sowie Johannes Woll.
Die Gesamtleitung hat unser Dirigent Gert Bachmaier.
Den Gottesdienst wird wieder Pfarrer Wolfgang Kesenheimer zelebrieren, der es vortrefflich versteht, Hochfeste als solche mit der Liturgie zu feiern und diese im Einklang mit der Musik als Gesamtkunstwerk erstehen zu lassen.

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



13.12.2015 Eröffnung des Weihnachtmarkts

Auch in diesem Jahr musizierte der St. Vitus-Chor wieder zur Eröffnung des Langenbrückener Weihnachtsmarkts. Hier einige Impressionen:

Eröffnung des Weihnachtsmarkts 2015



Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



Adventsliedersingen beim St. Vitus-Chor im Pfarrheim-St. Vitus

Die Adventsfeier des St. Vitus-Chores wurde am vergangenen Freitag zu einem "Großen Adventsliedersingen". Eine festlich ausgeschmückte Tafelrunde wurde den Choristen durch das Engagement Ihrer "Vergnügungs-Chefin-Anneliese" zuteil, hatte Sie doch eine sehr geschackvolle Dekoration für den Abend vorbereitet. Dazu das Festessen mit div. Getränken mit Kaffee und Kuchen - von zwei Sponsoren gestiftet - tat sein Übriges den Abend der St. Vitus-Chorler zu einem tollen Erlebnisabend mit Klang und Sang werden zu lassen.

Adventsliedersingen 2015

Selbst unser "Jung + Neusänger Heribert" sah sich veranlaßt sein Violine und ein Buch mitzubringen, um den Abend mit seinen virtuosen Beiträgen und Geschichten zu bereichern. Dazu war "Musikus Helmut" in Hochform und am Flügel nicht zu bremsen. Er forderte die Choristen immer wieder zum Singen der Advents- und Weichnachtlicher Lieder auf und brachte damit eine sehr harmonisch melancholische Stimmung in die Runde der Sängerinnen und Sänger ins Pfarrheim-St. Vitus. Alle Anwesenden waren der Ansicht, daß diese Adventsfeier im nächsten Jahr unbedingt zu wiederholen ist und vielleicht aktiviert sie auch die letzten zuhause gebliebenen zu dieser tollen Feier, anstatt Chorprobe ins Pfarrheim zu kommen.

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



22.11.2015: Würdige Gestaltung des Christkönigsfestes durch den St. Vitus-Chor

Am letzten Sonntag im Kirchenjahr - Christkönig - glänzte der St. Vitus - Chor mit seinen Motetten - Der Herr ist König überall - Lobe den Herren u.a. wurden in Abwechslung mit den Kirchenbesuchern gesungen. Dabei wurde auch den Ehrenmitgliedern und passiven Mitgliedern des St. Vitus-Chores im Cäcilienverein Langenbrücken gedacht, welche in letzter Zeit in die Ewigkeit abberufen wurden und die namentlich erwähnt wurden. Präses und Pfarrer Wolfgang Kesenheimer bedankte sich beim Chorleiter: Gert Bachmaier und bei den Sängerinnen und Sängern für die hervorragende Präsentation der Christkönigs-Motetten. Da wir nun umgehend die Aufgabe für das Weihnachtsfest - Weihnachtsoratorium von J. S. Bach - 1. Kantate - Jauchzet - Frohlocket - perfektionieren müssen, bitten wir unsere Sängerinnen und Sänger ab sofort um lückenlosen Probenbesuch.

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



St. Vitus-Chor beginnt die Chorproben nach den Sommerferien

Nach den wohlverdienten Sommerferien wollten wir gleich wieder voll einsteigen in unser Rest-Jahresprogramm, wobei wir für das Fest Allerheiligen die "Missa tertia von Leo Haßler" als á capella Messe wieder präsentieren und weiter mit Motetten das Christkönigsfest mitgestalten wollen. Als weitere Aufgabe steht denn das Weihnachts-Oratorium von Johann S. Bach BWV 248 - 1. Kantate: "Jauchzet, frohlocket" auf dem Programm.
Wir bitten unsere Sängerinnen und Sänger gleich voll in die Chorproben einzusteigen, um die im Jahresprogramm vorgesehenen Werke auf entsprechend interpretieren zu können.

Termine:
Freitag, 18.09.15 - 20.00 Uhr 1. Chorprobe

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



Glanzvoller Festgottesdienst an Fronleichnam im Kurpark Sigel (04.06.2015)

Bei herrlichem Wetter und großartiger festlicher Stimmung wurde an Fronleichnam der Gottesdienst, zusammen mit dem Lambertus-Chor aus MIngolsheim und den zahlreichen Besuchern im Kurpark Sigel gestaltet. Dirigent Gert Bachmaier hatte ein modernes Liederprogramm zusammengestellt mit Sätzen aus den Neuen Geistlichen Lied, welche von einem Bläserensemble mit zwei Trompeten und zwei Posaunen professionell begleitet wurden.

Fronleichnahm im Kurpark 2015

Dazu erklangen in der Kirche das Tantum ergo von L. Vierne und der Überchor - "Großer Gott, wir loben Dich", welcher einen fulminanten Abschluß der Fronleichnamsliturgie bildete. Leider fiel in diesem Jahr die Bewirtung nach der Kirche aus, welche vor zwei Jahren zu einem regen Gedankenaustausch unter den vielen Kirchenbesuchern geführt hatte und heuer sehr vermißt wurde.

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



St. Vitus-Chor gratuliert Irmgard Jonitz zum 80. Geburtstag

Am vergangenen Mittwoch gratulierte eine Delegation des St. Vitus-Chores Ihrer langjährigen und treuen Sängerin Irmgard Jonitz zu Ihrem 80. Geburtstag. Der Empfang fand in einem "kleinen Festzelt" im Hofe der Jubilarin statt und es fand sich eine stattliche Zahl an Sänger/innen zum Gratulieren ein.

80er Geburtstag Irmgard Jonitz

Dabei wurden wir festlich bewirtet und die Sängerschar fand auch gleich den richtigen Ton für zahlreiche Wunschlieder und Stimmungslieder für die Jubilarin. Ein herzliches Dankeschön an die Famile Jonitz für diese tolle Fete und die großartige Bewirtung. Wir wünschen den beiden 80 - Jährigen - Irmgard und Eugen noch recht lange eine gute Stimme für den St. Vitus-Chor und bedanken uns für Ihre Treue zum Kirchenchor und der Musica Sacra.

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



St. Vitus und St. Lambertus Kirchenchöre musizieren gemeinsam an Fronleichnam im Kurpark Sigel

Die beiden Kirchenchöre der Pfarreien St. Vitus und St. Lambertus gestalten gemeinsam die Fronleichnamsliturgie im Kurpark Sigel an Fronleichnam. Dabei werden Sätze zum Neuen Geistlichen Lied für Chor und Bläserensemble uraufgeführt und das Tantum ergo von L. Vierne, sowie das "Großer Gott wir loben Dich" von K. N. Schmidt zusammen mit den Kirchenbesuchern in einem monumentalen Überchor besungen. Zu den anstehenden Probenterminen bitten wir unsere Sängerinnen und Sänger, soweit sie sich nicht im Pfingsturlaub befinden um pünktlichen Probenbesuch.

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



Verabschiedung und Ehrung von Frau Marlene Köhler durch den St. Vitus-Chor

Am Freitag, den 17.04.15 um 21.00 Uhr war für unsere langjährige Sängerin der Zeitpunkt gekommen, sich von den Sängerinnen und Sängern des St. Vitus-Chores und dem Dirigenten Gert Bachmaier zu verabschieden. Dabei wurde Ihr noch nachträglich Ihr Geburtstagsständchen mit dem Chor von Ludwig van Beethoven - Die Himmel rühmen, des Ewigen Ehre- gesungen, wobei Martina Blender den Solopart bravourös meisterte. Geehrt wurde Frau Köhler für Ihre nahezu 25- jährige Zugehörigkeit zum St. Vitus-Chor und damit auch zur Musica Sacra. Im Namen des Vorstands-Teams überreichte Helmut Kramer die Urkunde des Diözesancäcilienverbandes unterzeichnet vom Dözesanpräses GR Wolfgang Gaber, Dompfarrer und Stadtdekan. Dazu wurde Ihr ein Blumenstrauß versehen mit einer von Otto Meid entworfenen Abschiedskarte und einem Gutschein überreicht.

Verabschiedung Marlene Koehler 2015_04_17

Nach der Ehrung lud Frau Köhler die Sängerinnen und Sänger zu belegten Broten und Getränken ein. Daraus wurde eine gesellige "Sause in gemütlicher Atmosphäre" welche die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus Chores immer in guter Erinnerung behalten werden. Wir wünschen Frau Marlene Köhler und Ihrem Ehemann Lothar einen guten Start in der neuen Heimat und auf ein gesundes Wiedersehen an irgend einem Festtag in der St. Vitus-Kirche, wenn möglich mit einem Musikalischen Konzerterlebnis.

Vorstands-Team-St. Vitus-Chor



Osterhochamt mit der "Missa in Angustiis" (Nelson-Messe) von Joseph Haydn am 05.04.2015, 10:30 Uhr

Das diesjährige Osterhochamt gestaltet der St. Vitus-Chor mit der Nelson-Messe von Joseph Haydn für Soli, Chor und Orchester, sowie dem Chor "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" aus Haydns Oratorium "Die Schöpfung". Als Vokalsolisten wirken mit: Lydia Leitner - Sopran, Sybille Bachmaier - Alt, Andreas Mantsch - Tenor, Johannes Woll - Bass.
Nach dem emotional sehr berührenden Osterhochamt des letzten Jahres, bei dem es Pfarrer Kesenheimer und dem Chor mit Mozarts Waisenhausmesse außergewöhnlich gut gelang, die beglückende Osterbotschaft in der Liturgie erfahrbar zu machen, sind wir alle gespannt, ob uns das auch mit der Nelson-Messe gelingen wird. Das Potential hierzu bietet diese Messe auf jeden Fall.
Wir danken schon jetzt den Gottesdienstbesuchern, insbesondere den vielen Auswärtigen, die uns immer wieder durch ihr Kommen in unserer Arbeit bestätigen.

für das Vorstandsteam
Johannes Woll



Die St. Vitus-Chores-Mäus´feiern ihre Närrische Singstund in der Kegelbahn

Nach dem 11. Longebrigger Nachtumzug durch den Südring- Bahnhof- Blumen- Klammen und Huttenstraße zum Niederbronn les Bains Platz führte, tanzten die St. Vitus-Chores-Mäus´ zu der Guggemusik der Longebrigger Schlabbekicker und der Närrischen Gemeinde vor der Kraichgauhalle Danach ging es in die die Kegelbahn im Pfarrheim-St. Vitus, wo die "Anderen Daheimgebliebenen" schon warteten und sich bereits mit heißen Würsten mit Brötchen und sonstigen Getränken gestärkt hatten. Auch wurde der übrige Wein vom "Benno soim 80 er Geburtstag" noch fertig getrunken, wofür ihm nochmals ein herzliches Dankeschön gesagt sei. Die "Chef-Organisatorin Anneliese" mit Ihrem Team hatte eine gemütliche Atmosphäre in die Kegelbahn gezaubert, sodass die "St. Vitus-Chores-Fasenacht auch bald beginnen konnte, nachdem alle Chores-Mäus´eingetrudelt waren und sich auch richtig gestärkt hatten. "Chef-Fotograf-Otto" hatte Alles im Griff und dann auch im Bild, sodass sein Foto-Archiv vollständig bleibt.

Choresfasenacht_2015_02_13

Nachdem zunächst eine Faschings-CD abgespielt wurde, machten sich die "Helmots" - Otto an der Quetschkommod´ - Helmut am Keyboard" auf die Närrische Runde mit Faschings- und Schunkel Liedern anzumachen, damit die närrische Singstunde auch ihren Namen verdienen konnte. Auf besonderen Wunsch wurde dann auch mal wieder das"Alte Longebrigger Woilied" gesunge, wobei die Närrischen Choristen den exklusiven Text auch immer mitgesungen haben. Auch das Lied vom "Schwarzen Zigeuner" wurde gewünscht und von den "Helmots" in gewohnt professioneller Manier vorgetragen wurde. Die ganze Palette der Stimmungs- und Schunkellieder wurde gesungen und dann wurden zu später Stunde die ersten "Chores-Mäus´mit dem Lied - Auf Wiedersehn´auf Wiedersehn´ bleib nicht zulange fort verabschiedet. Auch gab es zwischendurch noch Kaffee und Berliner als Zugabe des Organisations-Teams. Der harte Kern der Närrischen und Geselligen Runde hielt noch etwas länger aus und wurde dann zum guten Schluß mit dem schon traditionellen Abschieds-Lied der Helmots verabschiedet: Vor der Laterne, vor dem großen Tor. . . wie einst Lili Marleen, wie einst Lili Marleen und "Gehn´sie aus am Stadtpark die Laternen" bleibt uns zwei der Sternenschein. . . Diese Abschieds-Zeremonie wird schon seit Jahren von den "Helmots" zelebriert und von den Aktiven des St. Vitus-Chores mit großer Inbrunst gesungen. Natürlich folgt zum Schluß auch noch das: Auf Wiedersehn´auf Wiedersehn´ Zum Schluß sei nochmals Allen herzlich gedankt, welche zum guten Gelingen unserer "Närrischen Singstund´"beigetragen haben, zunächst- den Damen des Seniorentreffs für die Überlassung der Faschings-Dekoration - den Damen des Vergnügungsausschusses für die liebevolle Bewirtung der "St. Vitus-Chores-Mäus´" und Ihrer Angehorigen. Das Resüme der Närrischen Singstunde: S´war widder richtig schee beim Kerche-Chores und seiner traditionellen St. Vitus-Fasenacht - Wiederholung ist sehr erwünscht - !!!

Närrisches-St. Vitus-Chores-Vorstandsteam



Der St. Vitus-Chor beginnt mit den Proben für die Missa in angustiis - Nelson Messe - in d-Moll von Joseph Haydn

Nachdem die erste Probe im neuen Jahr der Literatur für "Maria Lichtmess" bestimmt war, beginnen ab sofort auch die Proben für die Missa in angustiis (Nelson Messe) von Joseph Haydn. Dieses großartige Werk wird am Ostersonntag, 05.04.2015 um 10:30 Uhr in der St. Vitus-Kirche mit Chor-Soli und Orchster aufgeführt.
Joseph Haydn schrieb diese Messe, welche im Jahre 1798 komponiert und noch im gleichen Jahr in Eisenstadt uraufgeführt wurde für seinen langjährigen Auftraggeber und Patron Fürst Esterhazy. Wie ihr Name Missa in angustiis (Messe in der Bedrängnis) sagt, entstand die Messe in einer sehr schwierigen Zeit, nämlich den Napoleonischen Kriegen. Das zeigt sich auch darin, dass dies die einzige Messe Haydns ist, die in einer Moll-Tonart verfasst ist. Außerdem besteht die Besetzung zusätzlich aus drei Trompeten, da der Fürst seine Holzbläser entlassen hatte. Die ursprüngliche Besetzung war somit: Streicher, Trompeten, Orgel und Pauken. Haydn ergänzte sie später mit Holzbläsern und Hörnern. Die Messe umfasst klassisch: Kyrie eleison: Allegro moderato - Gloria: Gloria in excelsis Deo: Allegro - Qui tollis: Adagio - Quoniam tu solus sanctus: Allegro - Credo: Credo in unum Deum: Allegro con spirito - Et incarnatus est: Largo - Et resurrexit: Vivace - Sanctus: Adagio - Allegro - Benedictus: Alegretto - Allegro und Agnus Dei: Adagio - Dona nobis pacem: Allegro vivace.
Dazu wird das große Orchester an St. Vitus musizieren und zahlreiche namhafte Solisten/-innen mitwirken. Zu diesem besonderen Werk von Joseph Haydn dürfen wir auch interessierte Sängerinnen und Sänger zum Mitsingen sehr herzlich einladen. Unser Dirigent Gert Bachmaier würde sich über jede neue Sängerin und jeden neuen Sänger freuen, welche unsere Chorgemeinschaft zu den Osterfeiertagen sängerisch verstärken wollen.
Die Jahresplanung und der Probenplan sind auf dieser Internet-Seite jederzeit abrufbar.

St. Vitus-Vorstandsteam



Missa ex D von Johann Evangelist Brandl erhielt großen Beifall beim Weinachtlichen Hochamt in der St. Vitus-Kirche

Der St. Vitus-Chor sang sich am 1. Weihnachtsfeiertag unter seinem Dirigenten Gert Bachmaier mit der Missa ex D von Johann Evangelist Brandl in die Herzen der zahlreichen Kirchenbesucher. Dabei sorgte die Solistin Lydia Leitner mit Ihren atemberaubenden Kolleraturen im Credo und im Benedictus für einen Glanzpunkt bei der am 150 - jährigen Chorjubiläum uraufgeführten Messe des letzten Hofmusikdirektor des Bruchsaler Schlosses. Weiter konnten - Sybille Bachmaier im Gloria und Dirigent Bachmaier als Tenor-Solist im Agnus Dei mit sehr markanter Stimmführung überzeugen. Das große Orchester an St. Vitus musizierte mit homogenem Klangvolumen, wobei auch unser Organist - Martin Rau ein großartiges Können an der Orgel unter Beweis stelle konnte. Dazwischen wurde mit Chor und Orchester "Eine Weihnachtsgeschichte von John Rutter" mit sehr viel Einfühlungsvermögen und guter Intonation ein weiteres Mal in der St. Vitus-Kirche aufgeführt.

Weihnachten_2014_12_25

Zu Beginn wurde zusammen mit dem Orchester das Weihnachtslied "O´ Du Fröhliche - O´Du Selige Gnaden bringende Weihnachtszeit" als Einzugslied zusammen mit den Kirchenbesuchern aus vollem Herzen gesungen.
Vor dem Segen bedankte sich Pfarrer Kempf beim St. Vitus-Chor, seinem Dirigenten Gert Bachmaier, den Solisten und dem Orchester für das besondere Erlebnis dieser schönen Messe an Weihnachten 2014. Lang anhaltender Applaus der zahlreichen Kirchenbesucher belohnte die Musikalische Probenarbeit aller Akteure, welche sich für dieses selten aufgeführte Werk besonders vorbereitet hatten.
Am Heiligabend zur Christmette sang der St. Vitus-Chor die Lieder: "In stiller Mittnacht", "Christus ist geboren", "Es ist ein Ros entsprungen", wobei die ersten beiden Motetten Erstaufführungen waren.
Allen Aktiven und Passiven Mitgliedern des St. Vitus-Chores im Cäcilienverein Langenbrücken wünschen wir ein Gutes und Gesegnetes Neues Jahr 2015 verbunden mit dem Dank für die Treue und Sympathie die Sie unserer Chorgemeinschaft entgegen gebracht haben.

Vorstandsteam - St. Vitus-Chor



Der St. Vitus-Chor probt - Bach-Kantate- Nun komm, der Heiden Heiland BWV 61 -

Zum 1. Adventsonntag, am 30.11.14 10,30 Uhr kommt es in der St. Vitus-Kirche zu einer Uraufführung und zwar der "Bach-Kantate BWV 61 - Nun komm, der Heiden Heiland" Dieses Werk von Johann Sebastian Bach ist für den St. Vitus-Chor Neuland, denn nie zuvor wurde in der Chorgemeinschaft eine Bach-Kantate aufgeführt. Dabei werden Orchester und Solisten den St. Vitus-Chor begleiten, um dieses Werk von Johann Sebastian Bach ansprechend zu interpretieren.
Wir dürfen unsere Sängerinnen und Sänger daher bitten, die Probentermine, wenn möglich regelmäßig zu besuchen, da wir diese anspruchsvolle Chormusik auch perfekt unseren Kirchenbesuchern präsentieren wolen. Interessierte Gast Sängerinnen und Sänger sind uns dabei jederzeit herzlich Willkommen.

St. Vitus-Vorstandsteam



St. Vitus-Chor reist bei "Vitus-Wetter" ins Schwabenland
(Chorausflug 20.09.2014)

Am Sonntagmorgen pünktlich um 7.00 Uhr begann der Chorausglug des St. Vitus-Chores, welcher mit dem Busunternehmen Weis aus St. Leon-Rot zunächst über die Autobahn Sinsheim/Heilbronn, wo wir gegen 08,30 Uhr an einem Autobahnrstplatz des 2. Frühstück zu uns nehmen konnten. Dabei hatten das Orgainsationsteam unter Anneliese Bender, Thea Haag und Alice Bräutigam keine Kosten und Mühen gescheut um den Choristen und ihren Gästen mit frischen Brezeln, Zopfkuchen, Kaffee und auch der "Mumm" war dabei etwas außergewohnliches zum Frühstück zu bieten. Weiter ging die Busfahrt in Richtung Reutlingen, bis wir schließlich gegen 10,45 Uhr vor dem Zwiefalter Münster angekommen waren und pünktlich um 11.00 Uhr mit der Besichtigung der wunderschönen Barockkirche beginnen konnten.

Chorausflug_2014_09_20

Die Kirchenbesichtigung wurde von einem sehr kompetenten Führer vorgenommen, der selbst ein Sänger in der Zwiefalter-Chorschola ist und alle Details des Kirchenbauwerkes in seinem Kopf gespeichert hatte. Am Schluß der Münsterbesichtigung wurden wir noch in das "Allerheiligste den Chorraum" geführt, wo wir das bekannte Marienlied - Freu Dich Du Himmelskönigin - in einem neuen Chorsatz, trotz einer nicht kompletten Sängerschar, gut und voll Harmonie in den "Historischen Chorraum" intonierten. Gleich neben dem Zwiefalter Münster befindet sich die Klosterbräu-Gaststätte bei der wir uns nach der Kirchen besichtigung einfanden, um unser Klosterbräu-Bier zu ordern und das bestellte Mittag essen zu genießen. Gleich danach fuhren wir mit dem Bus zu dem "Schloss Lichtenstein", um an einer sehr interessanten Schlossbesichtigung teilzunehmen, welches ein Juwel von nicht gekannten Schätzen zu bieten hatte. Das Wetter war auch dementsprechend, sodass einige auch noch eine Kaffee und Kuchenpause nutzen konnten, bis der Bus weiter zum dem Abschluss-Lokal in Vaihingen/Enz fuhr, wo sich die Chorgemeinschaft mit einem deftigen Abendessen und einem sehr geselligen und heitere Abschluß des Chorausfluges selbst belohnte. Der Gasthof zum Schwanen wir nämlich von einer Italienischenn Familie geführt und das war eine besonderes Ereignis, hatten doch die Wirtin, Ihr Koch und Ehemann, sowie die Bedienungen immer wieder die Gelegenheit für Stimmung bei den Choristen zu sorgen, zu der auch unser "Jung-Achtziger Eugen" beitrug, der immer wieder mit der Wirtin flirtete. Zur weiteren Unterhaltung und Geselligkeit trug auch noch "Vorstand Helmut" bei, in dem er dem Italienischen Inhaber-Paar das "Itanlienische Weinlied - auch Chiantilied genannt" in seiner eigenen Art und Weise vortrug und so zusammen mit dem St. Vitus-Chor für eine Willkommene Abwechslung sorgte. Dabei wurde er von Peter Writh am Kllavier begleitet, der sehr gekonnt und sehr musikalisch auch die weiter noch gesungenen Stimmungslieder begleitete. Da die Zeit schnell voran geschritten war, machte man sich an das Bezahlen, weil der Busfahrer, nach derzeit gesetzlichen Vorschriften nicht mehr unbedenklich lange fahren darf. So bedankte sich der Vorsitzende des Vorstandsteams bei allen Mitgliedern des Vergnügungsausschusses - insbesondere bei Alice Bräutigam für die Vorbereitung der Chorfahrt, sowie bei Anneliese Bender und Thea Haag für Ihre bsondere Mühe, welche sie mit dem Chorausflug auf sich genommen hatten. Alles geht einmal zu Ende, so auch der Ausflug des St. Vitus-Chores mit diesen Worten und mit dem Dank auch an den Busfahrer, Herrn Weis wurden die Dankesworte beendet, wobei ganz zum Schluß alle Mitreisenden noch mit einem Tütchen voll St. Vitus-Chor Bonbons belohnt wurden.
(weitere Fotos in der Galerie)


St. Vitus-Vorstandsteam



Vom Kinder- und Jugendchor zur tragenden Stimme im Sopran

Am Sonntag, den 14.09.2014 gratulierte das Vorstandsteam des St. Vitus-Chores Frau Martina Blender-Purr zu Ihrem 50. Geburtstag. Martina war Mitglied im Kinder- und Jugendchor unter Dirigent Dr. Johann. J. Beichel und reifte Sie mit Ihrer schönen und markanten Sopranstimme zu einer unverzichtbaren Sopranistin im St. Vitus-Chor. Zeitweise wurde Martina unter den Dirigenten Prof. Dr. Johann J. Beichel, Torsten Wirth und auch unter dem derzeitigen Dirigenten Gert Bachmaier als Sopran-Solistin eingesetzt.

50er Geburtstag Martina Blender-Purr

Sie ist ein Garant für die Konstanz des St. Vitus-Chores im Bereich der Führungsstimme - Sopran. Eine Delegation des Vorstandsteams gratulierte Martina zu Ihrem runden Geburtstag und überreichte einen Blumenstrauß, sowie ein Geldpräsent für einen Ihrer persönichenn Wünsche. Wir wünschen der Jubilarin weiterhin vor allem Gesundheit und noch recht viele Jahre eine "Gute Stimme für den St. Vitus-Chor".

St. Vitus-Vorstandsteam



Ein Leben für den Kirchenchor - Eugen Jonitz feierte seinen 80. Geburtstag

Am Freitag, den 12.09.2014 feierte unser Ehrensänger und "Alt-Vorstand" Eugen Jonitz im Kreise seiner Familie und des St. Vitus-Chores seinen 80. Geburtstag. Unser Jubilar war seit seiner Jugend Mitglied des Katholischen Kirchenchores - St. Vitus und hat in schwieriger Zeit von 1968 - 1976 das Amt des 1. Vorstandes begleitet. Danach war er als Stimmführer für den Bass in der Vorstandschaft bis zur letzten Wahl zur Vorstandschaft mit November 2013. Unser Jubilar war stets ein leidenschaftlicher Sänger und hatte viele Dirigenten - ca. 10 an der Zahl - in seiner Sängerlaufbahn erleben dürfen.

Eugen Jonitz

Dabei gab es Höhen und Tiefen wie in jedem anderen Verein zu überwinden, jedoch sein Resümee fällt positiv aus, denn neben den Sängerischen Aufgaben war auch stets die Geselligkeit beim Kirchenchor an oberster Stelle angesiedelt und Eugen hat so manche "Faschingsveranstaltung oder Närrische Singtunde" mit seinen humoristischen Beiträgen zum einem besonderen Glanz verholfen. Das Vorstandsteam des St. Vitus-Chores bedankte sich beim Jubiar mit einem Weinpräsent und einem Gutschein, weiter mit einem spontanen Ständchen im Wohnzimmer des Jubilars, da es draußen ununterbrochen regnete und das aufgestellte Festzelt dadurch nicht benutzt werden konnte. Eugen Jonitz bedankte sich bei der ganzen St. Vitus-Chorgemeinschaft mit einer Geldspende und hofft, daß er noch ein paar Jahre bei bester Gesundheit der Chorfamiie die Treue halten kann.
(weitere Fotos in der Galerie)


gez. Helmut Kramer



Sängerteff 12.09.2014, im "EL GRECO"

Liebe Sängerinnen u. Sänger,
Unser nächster Sängertreff findet statt am Freitag, 12.09.2014 im griechischen Restaurant „EL GRECO“ in Mingolsheim, Friedirchstr. 48 (früher Capri), Tel. 9352193.
Sängerinnen und Sänger die zu Fuß dorthin gehen möchten, treffen sich um 19.30 Uhr "Im Kirchbrändel 12-14" vor der Brücke nach Mingolsheim.

Saengertreff_2014_09_12

Wer mit dem PKW fahren möchte, sollte Fahrgemeinschaften bilden und direkt ins Lokal kommen. Wir freuen uns, wenn recht viele zur letzten Sänger-Hocketse in der Sommerpause kommen und haben Plätze reserviert.

Im Auftrag des Vorstandsteams:
Otto W. Meid



Sängerteff 29.08.2014, 19.30 im Unikum

Liebe Sängerinnen u. Sänger,
Unser nächster Sängertreff findet statt am Freitag, 29.08.2014 im „UNIKUM“ Franz-Peter-Sigel-Str. 38. Sängerinnen und Sänger die dorthin laufen wollen, treffen sich um 19.30 Uhr vor den Wasserspielen im Kurpark zum Abmarsch.

Saengertreff_2014_08_29

Wer mit dem PKW fährt, sollte Fahrgemeinschaften bilden und direkt ins Lokal kommen. Nach dem Erfolg beim letzten Sängertreff würden wir uns freuen, wenn wieder recht viele daran teilnehmen. Plätze sind reserviert.
Im Auftrag des Vorstandsteams:
Otto W. Meid



Anmeldung zum Chorausflug am 20.09.2014

Wegen des anstehenden Chorausfluges am Samstag, 20.09.14, Abfahrt um 7.00 Uhr bei der Sparkasse, nach Zwiefalten bitten wir unsere Sängerinnen und Sänger, sowie interessierte Passive Mitglieder die Anmeldungen mit angkreuztem Essenswunsch bis spätestens zum 05.09.14 beim Vorstandsteam: Thea Haag/Anneliese Bender abzugeben.



Traditionelles Grillfest am 25.07.2014

Grillfest_2014_07_25_1 Am 25.07.2014 trafen sich die Sänger und Freunde des St. Vitus-Chores zum traditionellen Grillfest vor den Sommerferien, ausnahmsweise im Restaurant "Zu den drei Königen". Bei Grillplatten und Salaten ließ man die Probenzeit vor den Sommerfereien gemütlich ausklingen.


Dank an unsere Anneliese für die Organisation!



Patrotzinium und Feier des goldenen Priesterlubiläums von Pfarre Hugo Spinner am 13.07.2014

Beim Festgottesdienst am Sonntag, den 13. Juli in der St. Vitus-Kirche wurde gleichzeitig das Patrozinium und das 50- jährige Priesterjubiläum von Pfr. Hugo Spinner gefeiert. Dabei präsentierte der St. Vitus-Chor mit seinem Dirigenten ein modernes Deutsches Ordinarium von K. B. Kropf mit einem Musikensemble das aus zwei Querflöten, einer Klarinette, einem E-Bass, einem Cajon und dem E-Piano bestand. Die modernen Melodiefolgen im Kyrie - Herr erbarme Dich - Gloria - Ehre sei Gott in der Höhe - Sanctus - Heilig, Heilig Heiig Herr und dem Agnus Dei - Lamm Gottes waren sehr rythmisch komponiert und werden sicher in Zukunft die Messgestaltungen der Gottesdienste bereichern. Zusätzlich sang der St. Vitus-Chor mit dem Musikensemble das Stück - Wäre Gesanges voll unser Mund - welches ebenfalls in dem neuen Gotteslob eine besondere Musikalische Ausarbeitung erfahren durfte. Dieses Lied hat der St. Vitus Chor schon vof längerer Zeit mit seinem leider viel zu früh verstorbenen Dirigenten Torste Wirth einstudiert und wird von der Chorgemeinschaft gerne als Geburtstags Ständchen gewünscht.

Patrozinium_2014_07_13_1Patrozinium_2014_07_13_2

Der St. Vitus-Chor gratulierte Herrn Pfarrer Hugo Spinner zu seinem 50 - jährigen Priesterjubiläum beim anschließenden Empfang im Pfarrheim und bedankte sich für die in der Vergangenheit gezeigte gute Zusammenarbeit als Präses des St. Vitus-Chores im Cäcilienverein Langenbrücken.

Nach der erfolgreichen Präsentation des "Deutschen Ordinariums von Karl Bernhardin Kropf" begleitet von einem modernen Musikensemble - E-Bass -Cajon - E-Piano - Querflöten und Klarinette, arrangiert von unserem Dirigenten Gert Bachmaier, kann der St. Vitus-Chor zufrieden in die kommenden Sommerferien gehen.

Termine:
Freitag, 19.09.14 - 20.00 Uhr 1. Chorprobe nach den Sommerferien.
Samstag, 20.09.14 - 07.00 Uhr Jahresausflug des St-Vitus-Chores

Wir wünschen Allen unseren Sängerinnen und Sängern mit Ihren Lieben, sowie allen Passiven Mitgliedern des St. Vitus-Chores im Cäcilienverein Langenbrücken erholsame Ferientage.

St. Vitus-Vorstandsteam



St. Vitus-Chor bereitet sich auf die Maiandacht am Sonntag, den 01.06.14 - 18.00 Uhr vor

Zur Mitwirkung beim Abschluss der Maiandacht probt der St. Vitus-Chor, nach der Missa solemnis in C moll KV 139 = Waisenhausmesse an Ostern- das Deutsche Magnifikat - Meine Seele preist die Größe des Herrn von A. Wilson - Salve Regina von J. G. Rheinberger und das Tantum ergo von L. Vierne.



Das Österliche Hochamt wurde zu einem Konzerterlebnis mit Mozarts-Waisenhausmesse

Mit der Missa solemnis in C Moll KV 139 hatte unser Dirigent Gert Bachmaier ein großes Werk von W. A. Mozart ausgesucht, welches er bereits im jungen Alter von 13 Jahren komponiert und bei der Erstauf führung auch selbst dirigiert hat. Zum festlichen Einzug an Ostern spielte das Orchester eine Symphonie Mozarts, bevor dann gleich das "Kyrie" - am Anfang schlicht und einfach intoniert - jedoch gleich danach im typischen "Mozart-Tempo" begeisterte. Im weiteren Verlauf konnte das Solo-Quartett mit Lydia Leitner-Sopran - Sybille Bachmaier-Alt - Reinhard Becker-Tenor - Johannes Woll-Bass beim "Christe eleison" ihre sehr guten Solistischen Fähigkeiten zum Ausdruck bringen. Beim Gloria sangen Reinhard Becker und Johannes Woll im Duett das "Domine Deus" sehr harmonisch, während die Sopranistin Lydia Leiter im "Quoniam tu solus Sanctus" ihre ganze Klasse unter Beweis stellen konnte, bevor der Chor die Schlussfuge "Cum Sancto spitritu" sehr sicher und fulminant intonierte. Das "Credo" beginnt sehr flott und findet erst im "Et incaratus est" mit dem Duett der beiden Solistinnen - Lydia Leitner und Sybille Bachmaier - einen sehr zu Herzen gehen Part. Danach findet im "Et resurrexit" der Sopranistin Lydia Leitner" ein fulminanter Beginn zum Einsatz des Chores statt, während Reinhard Becker im "Et in spiritum sanctum Dominum" die Genialität seiner lyrischen Tenorstimme zum Ausdruck bringen kann. Die Schlussfuge "Et vitam venturi Saeculi" führt dann den St. Vitus-Chor an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit, welche aber mit großer Routine und Tonsichert zusammen mit dem Orchester gemeistert wurde. Beim "Sanctus und Benedictus" strahlt die Komposition des jungen Mozart eine gewisse Ruhe aus, welche sich auch im "Agnus Dei" wiederfindet. Dort beginnen die Posaunen mit ihrem Solopart und lassen auch dem Tenorsolisten Reinhard Becker noch Platz für seine Solopassagen, bevor dann im "Dona nobis pacem" die "Konzert-Messe - Missa solemnis in c Moll KV 139 " ihren klangvollen und harmonischen Abschluss findet. Zum Schluss und als Danksagung musizieren der St. Vitus-Chor und das Orchester das "Große Halleluja von G. Fr. Händel" das mit großer Begeisterung und Hingabe von den Choristen gesungen wurde.

Oerthochamt 2014

Großer Dank und Anerkennung sprach unser Präses Pfarrer Wolfgang Kesenheimer dem Dirigenten Gert Bachmaier, den Solisten: Lydia Leitner-Sopran - Sybille Bachmaier-Alt - Reinhard Becker-Tenor und Johannes Woll-Bass und dem ganzen Orchester aus. Der Dank ging weiter an den Organisten - Martin Rau und natürlich auch an die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores, welche sich dieser großen Aufgabe gestellt und sie auch mit Bravour gemeistert haben. Die Kirchen besucher belohnten abschließend die Choristen mit einem "Großen Applaus" für ihre fleißige aufopferungsvolle Probenarbeit für diese großartige Mozartkomposition.



Benno Reimling - "Ein Jung gebliebener Achtziger feiert Geburtstag" (18.04.2014)

Am Karfreitag morgen beim Einsingen im Pfarrheim gratulierten die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores ihrem "Ehrensänger Benno R." zu seinem 80. Geburtstag und sangen ihm gleich sein gewünschtes Geburtstagsständchen. Benno ließ es sich auch nicht nehmen bei der Karfreitagsliturgie mit zu wirken, obwohl zuhause schon die ersten Geburtstagsgäste warteten. Am frühen Nachmittag gratulierte dann eine Delegation des Vorstandsteams nochmals ihrem "Vorzeigesänger-Benno" zuhause mit einem Weinpräsent und einem Geschenkgutschein als Dank und Anerkennung für die Zuverlässigkeit und Treue zum St. Vitus-Chor und der Musica-Sacra.

Benno Reimling und die Abordnung des Chores

Wir wünschen unserem Benno noch recht viele gesunde und vor allem von Musikalischen Ereignissen geprägte Jahre im Kreise des St. Vitus-Chores.

gez. Helmut Kramer




"Waisenhausmesse" KV 139 von W. A. Mozart zu Ostern in St. Vitus

(Musikbeispiel "Crucifixus" auf YouTube)
Die Messe in c Moll KV 139 von W. A. Mozart wird traditionell als "Waisenhaus-Messe" bezeichnet. Dabei komponierte der junge Mozart im Alter von 13 Jahren seine vermutlich erste „Missa solemnis“ in weiten Teilen als Kantaten-Messe in Neapolitanischem Stil.

Der junge Mozart

Arien und Duette sind zweiteilig und im empfindsamen Ton komponiert, der sich hier in einer rührenden Schlichtheit äußert. Die obligatorischen Fugen in "Gloria und Credo", wie auch das "Osanna"-Fugato sind geschickt bearbeitet und zeigen eine eigenwillige Abwandlung gängiger Thementypen den kompositorischen Ehrgeiz des jungen Komponisten. Das "Domine Deus" im Gloria wird Solistisch von Tenor/Bass und das "Quoniam tu solus Sanctus" von der Sopranistin interpretiert. In den schnellen, konzertant-sinfonischen teilen von "Kyrie, Gloria und Credo" aber dominiert die Bewegung über der thematischen Substanz. Während das pastorale "Et incarnatus est" an die Krippe erinnert, weisen Paukenwirbel und Fanfaren der Trompeten im Crucifixus auf den Tod hin, jedoch kündigt gleich im Anschluss das Sopran Solo "Et resurrexit" die kommende Erlösung an. Der ungewöhnliche solistische Einsatz der Posaunen im "Agnus Dei" schließlich erzielt eine einzigartige Wirkung von verhaltener Trauer. Der junge Mozart greift in diesen Teilen der Messe unmittelbar auf Ausdrucksmittel der Oper zurück. So besticht die Messe solemnis in C Moll KV 139 gerade durch ihre Kühnheit und ihre lebhaften Kontraste. Dirigent Gert Bachmaier hat für das feierliche Hochamt an Ostern mit Lydia Leitner eine namhafte Sopranistin engagiert, welche bereits im Jahre 2012 beim Kirchenkonzert in St. Vitus die Konzertbesucher begeistern konnte. Dazu werden mit Sybille Bachmaier eine versierte Mezzo-Sopranistin und die Choreigenen Solisten: Reinhard Becker-Tenor und Johannes Woll – Bass zu hören sein. Am Schluss des "Österlichen Hochamtes" wird der St. Vitus-Chor zusammen mit dem Orchester das "Große Halleluja" von Georg Friedrich Händel nach längerer Zeit wieder aufführen und damit dem Osterfest eine würdigen Glanz verleihen.

Vorstandsteam des St. Vitus-Chores




Die Paradies-Veggel des St. Vitus-Chores und Ihre Närrische Singstund‘

Nach dem Nachtumzug und ihren halbwegs getrockneten Federn zogen die Paradies-Veggel des St. Vitus-Chores ins Pfarrheim, um mit dem "Rest der Seniorentruppe" die "Närrische Singstund" zu feiern. Dabei hatte unsere "Jung-70gerin Christa" zu einem deftigen Vesper eingeladen und so wurde zunächst der Akku wieder aufgeladen, damit man auch wieder anständig Singen – Schunkeln und Albern konnte. Im Laufe des Abends traten zwei Akteure in die Bütt‘ und zwar eine "Ruheständlerin" alias Helga Franke und danach das St. Vitus "Faschings-Urgestein und Chores Madame" Anneliese Bender, welche mit Ihrem scharfsinnigen Humor die Sängerinnen und Sänger, sowie auch den Dirigenten einmal mehr auf die Schippe nahm, aber auch lobte.

Choresfasenacht 2014

So konnte der "Hofmusiker-Helmut" eins ums andere mal nicht nur einen Tusch, sondern den Faschings-Song: U i, Jui, Jui, Jui, Jui, Jui, Jui – A u, Au, Au, Au, Au . . . anstimmen und die gut gelaunte St. Vitus-Runde stimmte kräftig mit ein. Danach sang man noch einige Stimmungsrunden und auch die Polonaise ließ nicht lange auf sich warten. Eine gesellige und frohe "Närrische Singstund" fand dann erst weit nach Mitternacht ihren harmonischen Abschluss.
Im nächsten Jahr wollen dann die "Paradies-Veggel" wieder zu Ihren Ursprüngen zurückkehren und als "St. Vitus- Kerchemäuse" auferstehen.
weitere Fotos




Christa feierte Ihren 70. Geburtstag

Als Christkind wurde unsere Christa an Heiligabend 1943 geboren und so feierte langjährige "Schriftführerin und St. Vitus-Urgestein" Christa Winter-Bellm am 24.12.2013 ihren 70. Geburtstag. Eine Abordnung der Vorstandschaft kam zum Gratulieren und überbrachte Ihr die Grüsse der Sängerinnen und Sänger, sowie einen Gutschein, zusammen mit einem schönen Blumenstrauß.

Christa und die Abordnung des Chores

Christa Winter-Bellm ist seit November 1976 in der Vorstandschaft und hat auf unnachahmliche Weise die Schriftführung beim St. Vitus-Chor gestaltet. Ihr Bericht zur Generalversammlung gleicht einer "Story über die St. Vitus-Family". Wir bedanken uns bei unserer Christa für diese tolle Arbeit im Sinne der "Musica Sacra" wovon noch Generationen profitieren werden, hat Sie doch immer und überaus korrekt alle Begebenheiten, sowie Ehrungen, Chorauftritte und lückenlosen Probenbesuch aufgeschrieben und dokumentiert.
Dass unsere Christa dann auch noch an Ihrem Geburtstag in der Christmette um 17.00 Uhr mitgesungen hat, war für Sie selbstverständlich, denn ohne die aktive Teilnahme an der Christmette an Heiligabend ist für Sie das Weihnachtsfest unvollkommen, wie Sie uns immer voller Stolz berichtet.
Liebe Christa, die Sängerinnen und Sänger, sowie das ganze Vorstandsteam wünschen Dir von Herzen Alles Erdenklich Gute, viel Gesundheit und noch recht lange eine "Gute Stimme" für Deinen St. Vitus-Chor.

gez. Helmut Kramer




Weihnachtskonzert in Niederbronn les Bains wurde für den St. Vitus-Chor zu einem Erfolgserlebnis

Zur Vorbereitung auf das Kirchenkonzert begaben sich nach dem "Kaffee-Empfang" die Sängerinnen und Sänger des St. Vitus-Chores in die St. Martins-Kirche, um nochmals alle Konzertstücke anzusingen. Dabei wurde Allen schon warm ums Herz, denn nicht nur die Kirche war geheizt, sondern der Chorklang war von der ganz besonderen Art durch die gute Akustik dieses Herrlichen Gotteshauses. Um 17.00 Uhr war es dann soweit, die Kirche war gut gefüllt und der St. Vitus-Chor mit seinem Dirigenten Gert Bachmaier begannen das Konzert mit "Machtet die Tore weit" von Andreas Hammerschmidt. Darauf folgten die Motetten: "Dixit Maria ad angelum" von Leo Hassler und "Übers Gebirg Maria geht" von Johann Eccard. "Ich steh' an deiner Krippe hier", ebenfalls von Johann Eccard beendete den ersten Teil des Weihnachts-konzertes und die Konzertbesucher waren sehr angetan von der Klangfülle des St. Vitus-Chores. Im Mittelpunkt des Weihnachtskonzertes stand die Messe de minuit pour Noel von Marc Antoine Charpentier, welche herrlich von den beiden Flöten, gespielt von Sybille Bachmaier und Nele Uhlenbruck der Messe einen besonders schönen Sound gegeben hat. Vor dem Kyrie spielte jedoch das Orchester unter der Leitung von Gert Bachmaier das Orchester Stück "O Createur". . . Noel sur les Instruments H. 531 von Marc. Antoine Charpentier.
Niederbronn les Bains: Chorkonzert des St. Vitus Chores Langenbruecken
Das Kyrie, Gloria und Credo wurde nachfolgend in rasanten Tempis präsentiert, bevor das Orchester ein weiteres Stück – Laissez paistre vos bestes – Noel sur les instruments H. 531 von M. A. Charpentier gefühlvoll vortrug. Das Sanctus-Benedictus und das Agnus Dei aus der Messe de Noel waren ebenso rasant und klangvoll vorgetragen, sodass man vor dem letzten Stück dem "Salve puerele". Dabei konnten die Choreigenen Solisten Tanja Leininger - Martina Blender - Sopran, Reinhard Becker-Tenor, Johannes Woll - Bass und Dirigent Gert Bachmaier als Altus als klangvolle Solisten übezeugen.
In nativitatem Domini canticum H. 414 von Charpentier schon eine gewisse Spannung bei allen Akteuren spüren konnte: Wie hat unser Weihnachtskonzert Den Freunden aus Niederbronn les Bains gefallen. Der tosende Applaus und die Standing Ovations waren grandios, sodass der St. Vitus-Chor zusammen mit dem Orchester noch eine Zugabe bringen durfte, Diese wurde in Form des Liedes "Es ist ein Ros entsprungen" sehr gefühlvoll vorgetragen, wobei der anschließende Beifall nicht enden wollte und wir noch eine weitere Strophe als Zugabe singen durften. Danach bekamen Dirigent Gert Bachmaier und Vorstand Helmut Kramer noch ein Präsent überreicht und wir wurden bereits jetzt schon wieder zu einem Konzerttermin – so in zwei-drei Jahren eingeladen. Mit einer sehr herzlichen Verabschiedung – Vorstand Jean-Paul Guillierund seine Tochter Anne kamen in den Bus – wurden wir dann aus Niederbronn les Bains verabschiedet und wir fühlten, dass dieses Weihnachtskonzert ein voller Erfolg war und zu einer gelebten Partnerschaft zwischen Bad Schönborn und Niederbronn les Bains wesentlich beigetragen hat.
Allen Aktiven und Passiven Mitglieder des St. Vitus-Chores im Cäcilienverein Langenbrücken wünschen wir für das Neue Jahr 2014 "Alles Erdenklich Gute, Gesundheit, Wohlergehen und viel Freude mit Ihren Familien"

St. Vitus - Vorstandsteam




St. Vitus-Chor erobert den Niederbronner Weihnachtsmarkt

Am vergangenen Sonntag, den 08.12.2013 fuhr die St. Vitus-Chorgemeinschaft mit dem Busunternehmen Jürgen Weis nach Niederbronn les Bains, um gegen 11:50 Uhr von unserem Freund Géorges Uhlmann in Empfang genommen zu werden. Die Mitglieder des Kath. Kirchenchores St. Martin weilten zu der Zeit noch bei der Sonntagsmesse in der Kirche. Pünktlich um 11:00 Uhr öffnete der Niederbronner Weihnachtsmarkt und sodann stürmten die St. Vitus-Chorler zunächst die Stände mit Glühwein, um sich etwas aufzuwärmen, was nach dem zweiten auch sichtlich gelang. Man schaute sich um und einige machten sich auf den Weg zur "Allee Bad Schönborn",

Niederbronn les Bains: Weihnachtsmarkt Niederbronn les Bains: Allee Bad Schönbor Niederbronn les Bains: Chorempfang durch Kirchenchor St. Martin


welche gleich im Anschluss an den Weihnachtsmarkt beginnt. Nach einer Stunde etwa begaben sich die meisten Sängerinnen und Sänger mit Ihren Angehörigen in die umliegenden Cafés und Restaurants, wo man entweder einen Kaffee mit Kuchen, eine Suppe, einen Salat oder einen Flammkuchen zur Stärkung zu sich nahm. Danach begaben sich die St. Vitus-Chorler auf den Weg zur "Jüdischen Synagoge" und machten vorher noch Visite bei Jaqueline Uhlmann im Hofladen, um sich dieses "Urige Alt-Elsässische" Familien-Einkaufs-Zentrum mit Garten und alten Gemäuern genau anzuschauen. Dabei haben auch einige Mistelzweige den Besitzer gewechselt. Pünktlich um 13.30 Uhr hatte der Kath. Kirchenchor-St. Martin unter der Führung seines Vorstandes Jean-Paul Guillier und seiner Tochter Anne Guillier zum Empfang bei Kaffee und Kuchen und einem Gläschen Wein geladen. Dabei wurde der St. Vitus-Chor mit seinem Dirigenten Gert Bachmaier sehr herzlich begrüßt und der Vors. des Vorstandsteams Helmut Kramer überreicht als Gastgeschenk ein schönes Bild vom 150. Chorjubiläum.

St. Vitus - Vorstandsteam




Bravo-Rufe für das Jubiläumsfestkonzert des St. Vitus-Chors

Jubilierende Stimmen, orchestral getragen im Klangraum Kirche verzauberten am späten Sonntagnachmittag mehr als 300 Besucher in Langenbrücken. Der St. Vitus-Chor hatte als Abschluss des 150-jährigen Jubiläumsjahres zum Festkonzert eingeladen und unter der Leitung von Gert Bachmaier ein anspruchsvolles Programm mit dem Titel „Lobgesänge“ vorbereitet. Unter diesem Titel sollte ein Bogen gespannt werden von biblischen bis zu wesentlich später entstandenen Lobpreisungen, war im Programmheft zu lesen. Der Auftakt begann kraftvoll mit dem „Magnificat“ aus dem Lukasevangelium, vertont von Franz Schubert. Der Lobgesang Marias erklang im perfekten Zusammenwirken von Chor, seinen Solisten – Sybille Bachmaier und Johannes Woll – sowie der Österreichischen Sopranistin Lydia Leitner vom Badischen Staatstheater Karlsruhe und dem Tenor Thomas Zimmermann von der Karlsruher Hochschule für Musik und dem Bruchsaler Barockensemble. Was Pfarrer Wolfgang Kesenheimer eingangs als „Kostbarkeiten von Johann Evangelist Brandl bezeichnete, war die Musik des letzten Bruchsaler Hofmusikdirektors zum Gloria, Benedictus und Sanctus aus seiner „Missa ex D“ sowie – als fulminanter Konzertabschluss – zum Te Deum ebenfalls für Soli, Chor und Orchester. Während Streicher und Orgel beziehungsweise Orchester und Orgel mit zwei Kirchensonaten von Mozart begeisterten, hinterließ die glockenreine Sopranstimme mit der Lydia Leitner seine Solokantate „Exsultate, jubilate“ vortrug, atemberaubende Stille, die in spontanen Zwischenapplaus mündete. Warm umhüllt von den Stimmen des St. Vitus-Chores mit Orgel- und Orchesterbegleitung hörten die Besucher das „Nunc dimittis“ ebenfalls aus dem Lukasevangelium mit Musik von Haydn sowie den „Lobgesang des Jean Racine“ komponiert von Gabriel Faure. Stehend applaudierend freute sich das Publikum, als Dirigent Gert Bachmaier verkündete „Zugabe kommt“. Und mit dem „Schau auf die Welt“ von John Rutter gelang es ihm und seinen Musikerinnen und Musikern noch einen weiteren Glanzpunkt in diesem wahrlichen Jubelkonzert zu setzen, für das sich die Gäste mit Ovationen und Bravorufen bedankten.




Konzert zum 150-jährigen Jubliäum des St. Vitus-Chores

Sonntag, 21. Oktober 2012, 17 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Vitus Langenbrücken, Konzert zum 150-jährigen Jubliäum des St. Vitus-Chores Lobgesänge mit Werken von F. Schubert, W. A. Mozart, J. E. Brandl, J. M. Haydn, G. Fauré, St. Vitus-Chor mit Solisten und Bruchsaler Barockensemble, Leitung: Gert Bachmaier, Konzertkarten im Vorverkauf bei der Kurverwaltung und den Chormitgliedarn 10,00 € / Abendkasse 12,00 €

Programm:

F. Schubert
(1797-1828)
Magnifikat D 486
für Soli, Chor und Orchester
VV. A. Mozart
(1756-1791)
Sonate in G KV 274
für Streicher und Orgel
J. E. Brandl
(1760-1837)
aus der Missa ex D:
Gloria
Sanctus
Benedictus
für Soli, Chor und Orchester
J. M. Haydn
(1737-1806)
Nunc dimittis
für Chor und Orchester
W. A. Mozart
Sonate in C KV 329
für Orchester und Orgel

Exultate, jubilate KV 165
für Sopran und Orchester
G. Fauré
(1845-1924)
Cantique de Jean Racine op. 11
für Chor und Orchester
J. E. Brandl
Te Deum laudamus
für Soli, Chor und Orchester

Ausführende:

Lydia Leitner, Sopran

Sybille Bachmaier, Alt

Thomas Zimmermann, Tenor

Johannes Woll, Bass

Bruchsaler Barockensemble (Konzertmeisterin: Selma Heider-David)

Carsten Ehret: Orgel

St. Vitus-Chor, Leitung: Gert Bachmaier




150 Jahre St. Vitus-Chor:

Festgottesdienst in der St. Vitus-Kirche

Mit einem außergewöhnlichen Festgottesdienst feierte der St. Vitus-Chor am 17.6.12 sein 150-jähriges Bestehen in der St. Vitus-Kirche in Langenbrücken. Außergewöhnlich deshalb, weil dabei erstmals die „Missa in D für Soli, Chor und Orchester“ aufgeführt wurde, die von einem Kirchenmusiker aus der Region komponiert wurde. Johann Evangelist Brandl war von 1789–1806 Hofmusikdirektor am Fürstbischöflichen Speyerischen Hof in Bruchsal. Das handschriftliche Notenmaterial zu dieser Messe hat der Chorleiter Gert Bachmaier in verschiedenen Archiven aufgespürt und für Chor und Orchester neu bearbeitet. Nach wochenlangen intensiven Proben freute sich der Chor auf diese Uraufführung, was in spürbarer Sicherheit und in großer Gestaltungsfreude zum Ausdruck kam. Das verlässliche Dirigat von Gert Bachmaier, die auserlesene musikalische und solistische Besetzung, sowie das einfühlsam begleitende Orgelspiel des jungen Kirchenmusikers Martin Rau, gaben der Erstaufführung einen besonderen Duktus.
Überhaupt war der Jubiläumsgottesdienst geprägt von einer besonderen Feierlichkeit, zum einen wegen der Liturgie zum Patrozinium des Heiligen Vitus, sowie der beeindruckenden Predigt von Präses, Pfarrer Wolfgang Kesenheimer. Er versteht es immer wieder bei besonderen Anlässen, die Kirchenbesucher emotional zu bewegen und dem Gottesdienst einen eigenen Charakter zu geben. Nicht zuletzt war es auch die festliche und geschmackvolle Ausschmückung der Kirche mit dem überdimensionalen Notenschlüssel im Chorraum, für die die beiden kompetenten Floristinnen Marlene Köhler und Christa Winter-Bellm verantwortlich zeichneten.

FestgottesdienstFestgottesdienst

In seinen Schlussworten charakterisierte Pfarrer Kesenheimer die Erstaufführung der der Missa in D von Johann Evangelist Brandl „als ein besonderes Geschenk, das uns der St. Vitus-Chor heute gemacht hat.“ Er bezeichnete es als ein Markstein in der Kirchenmusik an St. Vitus und gratulierte dem Chor für die hochrangige, künstlerische Darbietung. Dabei hob er besonders die Arbeit des Dirigenten Gert Bachmaier hervor, der in akribischer Kleinarbeit das Notenmaterial für die Messe aus verschiedenen Archiven zusammengetragen und bearbeitet hat. Große Hochachtung zollte er den Solisten, dem Orchester und dem Organisten, aber auch dem Chor, der sich mit Freude und in gewohnter künstlerischer Präsenz auf dieses Werk eingelassen hat. Die zahlreichen Kirchenbesucher bestätigten dies mit spontanem Beifall.
Insgesamt gesehen waren der Festgottesdienst zum 150-jährigen Bestehen des St. Vitus Chores, wie auch der vorausgegangene Ehrenabend im Kurhaus Sigel, stimmig und rundum gelungen, so dass dieses Jubiläum nicht nur bei den Sängerinnen und Sängern, sondern auch bei der Bevölkerung unseres Ortes noch lange nachwirken wird.

Text: Otto W. Meid
Fotos: Sabine Bräutigam
(weitere Fotos in der Fotogalerie)




Festvortrag zum 150-jährigen Jubiläum des St. Vitus Chores Langenbrücken am 15. Juni 2012

Liebe Festversammlung!

Mit dem Alter und damit verbunden mit Jubiläen von Chören ist es nicht ganz so einfach.
Steht am Anfang eine Gründungsversammlung, von der es ein Protokoll gibt, ist die Sachlage eindeutig. Dann kann man von einem genauen Gründungsdatum ausgehen.
In Langenbrücken ist die Sachlache etwas komplexer. Fest steht, dass in den Gottesdiensten – von den Anfängen an – gesungen wurde.
Die Gregorianik ist nicht nur die Quelle aller Kirchenmusik, wie der Musik überhaupt, sie ist auch bis zu den Anfängen und Übergängen lateinischer und deutscher Hymnen und Leisen, wie etwa das uns bekannte „Christ ist erstanden“ – die einzige Art des Singens.
Deshalb hat das 2. Vatikanum auch die Gregorianik als ersten und wichtigsten Gesang bestätigt. In wieweit das in der Praxis des heutigen gottesdienstlichen Singens verwirklicht wird und auch verwirklicht werden kann, ist ein andere Frage.

Das Deutsche Kirchenlied ist letztlich ein Geschenk der Reformation. In der nachreformatorischen Zeit entstanden wichtige Liedsammlungen, die zur Herausgabe erster Gesangbücher führten.
Über die Barockzeit bis hin zur Romantik veränderte und vermehrte sich der Schatz des Kirchenliedes gewaltig.

Zurück zu unserer Frage nach der Gründung des Chores an St. Vitus: gesungen wurde also schon immer im Gottesdienst. Wohl einstimmig und irgendwann – nachweislich auch mit Orgel.
Dann aber gab es da etwas, das man wie einen Quantensprung bezeichnen muss: irgendwann machen sich Menschen auf, trauen sie es sich zu, beginnen sie es, mehrstimmig zu singen.
Dr. Rudolf Schmich hat anhand einer gefundenen Rechnung über geschriebene Noten mit Angabe eines genauen Datums nachweisen können, wann dieser Schritt zur Gründung eines Chores und damit – musikalisch – zur Mehrstimmigkeit vollzogen wurde, - eben genau vor 150 Jahren.
Wir dürfen davon ausgehen, dass es zwar bereits in der Barockzeit Ansätze zum stimmigen Singen durch Scholaren gegeben hat. Diese Anfänge müssen wir uns sicher sehr bescheiden vorstellen.
Zur Gründung des Cäcilienvereins kam es eh erst viel später.
1868 gründete der Priester F. X. Witt – er war einer der Reformer der Kirchenmusik mit dem Zentrum in Regensburg – den allgemeinen Cäcilienverband. Papst Pius IX. bestätigte diese Rechtsbasis der Chöre in den Ländern deutscher Sprache mit einer Breve. Damit war den Chören vor Ort die Möglichkeit gegeben, eine eindeutige Rechtsform anzunehmen. Ihre Stellung in den Gemeinden war gestärkt; die Kirchenmusik war dadurch enorm aufgewertet.

Das 2. Vatikanum hat diese Aufwertung bestätigt und noch ausgebaut. Kirchenmusik ist fortan – so das Konzil – nicht nur Schmuck und Beiwerk der Liturgie, sondern selbst Träger der liturgischen Handlung. Diese Bestimmung steht ganz im Zusammenhang mit der Rollenverteilung im Gottesdienst. Liturgie ist nicht mehr nur Angelegenheit des Priesters, sondern jeder und jede – auch die Laien – vollziehen in letzter Verantwortung, was ihnen von der Aufgabe der Liturgie her zukommt.
Für unseren Chor bedeutet das: Sie selber sind Träger der Liturgie. Ihre Gestaltung ist nicht eine nette Einlage am Rande, sondern Baustein eines heiligen, unverzichtbaren Geschehens mit dem wir versuchen, die Heilsgeheimnisse darzustellen und Gott zu feiern.
Gerade dieser Aspekt muss Sie trösten und aufrichten, wenn Ihnen in den Proben viel abverlangt wird. Er muss Sie mit Stolz erfüllen, wenn Sie sich mit allen Kräften und Sinnen eingebracht haben.

Noch einmal zurück zu unserer Gründung: solche Daten zu eruieren und festzuhalten, ist sehr wichtig. Es stärkt den Chor, seine Mitglieder und festigt auch die Stellung der Kirchenmusik im Gefüge der Gemeinde.
Deshalb ist das Feiern auch kein Selbstzweck, keine Eigenbeweihräucherung, sondern ein Zeichen, das in der Öffentlichkeit gesetzt werden muss. Es geht hier also nicht allein um den Chor, sondern um Gottesdienst und Gottesverehrung genauso, wie um die Lebendigkeit der Gemeinde als Ganzes. Letztlich geht es um das Zeugnis, das Menschen – ehrenamtlich und oft auch unter persönlichen Opfern – für den Glauben geben.

Gottesdienst und Glaube ohne Gesang ist nicht denkbar. Bereits die Psalmen des Alten Testamentes sind gesungenes Gebet. Das Judentum kennt den Gesang als tragendes Element des Glaubens.
Die jungen Christengemeinden haben diese Tradition dann übernommen.
Wir brauchen uns also um eine Begründung des Singens in unseren Gottesdiensten keine Sorgen zu machen. Wohl aber um Menschen, die diese Aufgabe auch in Zukunft erfüllen.
Die Fusionierung der Gemeinden zu Seelsorgeeinheiten, der ständige Rückgang der Kirchenbesucher, das fehlende Interesse gerade der jüngeren Generation an einer kontinuierlichen, gediegenen, exakten Arbeit der Einstudierung und Darstellung im Gottesdienst machen die Sachlage nicht einfacher. Das moderne Lebensgefühl mit der heute deutlich größeren Mobilität, ja Inkonstanz, lassen vermehrt Projektchöre zu, deren Arbeit nach Aufführung abgeschlossen ist. Hier geht es aber um Gruppenarbeit in der Gemeinde.
Ich halte auch nichts von einer vorzeitigen Fusionierung der Kirchenchöre innerhalb der Seelsorgeeinheit. Mein Standpunkt: Leben in den gewachsenen Gemeinden erhalten, solange dies irgendwie möglich ist.

Die Spanne von 150 Jahren ist riesengroß.
1862: Bismarck wird preußischer Ministerpräsident.
Acht Jahre liegen zurück, seit das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens verkündet wurde.
Anton Bruckner schreibt seine ersten Symphonien.
Wie muss man sich die ersten Werke, die vor 150 Jahren in kleinen Dorfgemeinden aufgeführt wurden, vorstellen? Es war liturgische Gebrauchsmusik; schlichte drei- bis vierstimmige homophone Sätze wohl, die von Laien gut singbar waren.

Eine deutliche Erweiterung des Schatzes der Kirchenmusik – zurück auf Werke der Tradition, nach vorn zu Werken der Gegenwart – war erst in den letzten Jahrzehnten möglich und erwünscht. Dies ging einher mit der Veröffentlichung wichtiger Werke der Kirchenmusik und deren Beurteilung durch Dirigenten und Vorstände.
Insgesamt tut die Öffnung des Schatzes der Kirchenmusik uns allen gut. Die Bandbreite ist riesengroß.

Heute können wir über Funk und Datenträger Zugang finden zu allen Stilrichtungen der Musik. Dies ist eine große Bereicherung. Diesen unendlichen Schatz in die Liturgie einbringen zu dürfen mit Kreativität und Phantasie, ist unsere Chance.

Gute Kirchenmusik wächst durch gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Dirigent, Chor, Stiftungsrat, Gemeinde, Pfarrer. Je enger das Vertrauen, je größer die gegenseitige Wertschätzung, umso mehr kann ein Chor – nebst Instrumenten – seine innere Kraft darstellen.

An diesem Wort „darstellen“ will ich noch hängen bleiben.
Choristen und Dirigenten sind keine Selbstdarsteller. Sie stehen im Banne des ganz Großen und handeln im Auftrag des Höchsten. Musik ist irgendwie Einbruch des Ewigen in die Zeit. Was Worte, was Gesten nicht zeigen können, das können wir in der Sprache der Musik darstellen. Wir bezeugen in ihr letztlich Gottes Größe.
Musik ist nicht in erster Linie ein Geschehen, das wir rezipierend vollziehen, – oder wie die Jungen sagen; uns reinziehen. Musik ist ein aktives Geschehen. Unsere Stimme ist für uns ein großes Geschenk, ein ganz starkes Ausdrucksmittel.

Der hl. Thomas von Aquin beschreibt das Singen als Schlüssel zur seelischen Gesundheit. Wer selbst aktiv singt, kann dies bestätigen. Eine Probe, ein Gottesdienst – und ist man noch so gefordert – angespannt, baut auf, tröstet, befriedet, befreit.

Das Jubiläum, das wir feiern, will Werbung machen. Komm, und sing mit! Tu Dir selber etwas Gutes! Erfahre eine intakte Gemeinschaft, erfahre Freude, die Dich aufbaut. Erfahre Begeisterung, die auf andere in höchstem Lob Gottes übergeht.

Ich danke Gott für all die Menschen, die in den letzten 150 Jahren an St. Vitus Gottes Liebe im Singen und Spielen bezeugt haben. Die meisten von Ihnen sind dort, wo das Lob Gottes nie mehr endet. Diese neue Welt zu bezeugen, bleibt uns Auftrag, Herausforderung, Verpflichtung.
Ich danke all denen, die als Dirigenten, als Choristen, Organisten, Instrumentallisten sich einbringen, um von Gottes Herrlichkeit in der Gemeinde zu künden.

Ich wünsche dem St. Vitus Chor weiterhin Freude an der Arbeit, neue Mitglieder, Gesundheit und Gottes Segen!

Pfarrer Wolfgang Kesenheimer,
Seelsorgeeinheit Bad Schönborn – Kronau




150 Jahre St. Vitus-Chor:

Ehrenabend im Kurhaus Sigel

Im altehrwürdigen Ambiente des Sigel-Saales, begannen am Namenstag des heiligen Vitus die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum des St. Vitus-Chores. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch den Kammerchor „Cappella Sagittaria“, eine weit über die Region bekannte Formation, die der Veranstaltung festlichen Charakter verlieh. Unter der Leitung von Peter Laue bestach der relativ kleine Chor, der sich technisch und intonatorisch auf höchstem Niveau bewegt, durch ein außergewöhnlich gutes Stimmmaterial. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Helmut Kramer und den Präses des Chores Pfarrer Wolfgang Kesenheimer, nahm Dekanats-Chorleiter Markus Zepp, in Vertretung des Diözesanpräses, die Ehrungen des Cäcilienverbandes vor. Es wurden Maria Schmitt und Hubert Bräutigam für 60 Jahre, Regina Reimling für 50 Jahre, Benno Reimling und Rita Bellm für 40 Jahre und Simone Keilbach für 25 Jahre aktive Sängertätigkeit ausgezeichnet. An den Chorleiter Gert Bachmeier überreichte Zepp verschiedenes Notenmaterial. Mit dem Ehrenschild der Gemeinde zeichnete Bürgermeister Klaus Detlev Huge folgende aktive Sängerinnen und Sänger aus: Rita Bellm, Rita Fellhauer, Genoveva Herrling und Otto Meid. Benno Reimling, der den Ehrenschild bereits schon früher erhalten hatte, wurde mit einem anderweitigen Präsent bedacht. Vorstand Helmut Kramer, der auf Grund seiner vielfältigen Ämter in der Vergangenheit bereits mit allen nur möglichen Auszeichnungen der Gemeinde geehrt worden ist, konnte aus den Händen von Bürgermeister Huge ein größeres Geldgeschenk für den Chor in Empfang nehmen.

Ehrenabend

Professor Dr. Johann J. Beichel, der den St. Vitus-Chor 20 Jahre lang geleitet hatte, erinnerte in seinen launigen Grußworten an die schöne Zeit, die er mit dem Chor erlebt hatte und gab so manche Anekdote zum Besten. Nach Grußworten von Heribert Rech, der sich seit eh und je eng mit dem Chor verbunden fühlt, wurden chorintern 14 Sängerinnen und Sänger mit Urkunde und Anstecknadel zu Ehrenmitgliedern ernannt, ebenso einige passiven Mitglieder, die seit vielen Jahren den Chor finanziell unterstützen. In sehr persönlichen Worten wandte sich Präses und Pfarrer Wolfgang Kesenheimer an das Vorstandsteam Helmut Kramer, Christa Winter-Bellm, Brigitte Müller und Otto Meid, das mehrheitlich seit über 35 Jahren die Leitung des Chores innehat. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Lothar Köhler, überreichte er für diese langjährige Kontinuität jeweils ein Buchgeschenk. Letztendlich wurde der Webmaster des Chores Nicolas Bellm, der zusammen mit Otto Meid die Webseiten des Chores gestaltet und pflegt, von Helmut Kramer mit einem Präsent bedacht. In herzlichen Schlussworten bedankte sich der Vorsitzende bei allen, die zum Gelingen des Festaktes beigetragen haben, insbesondere auch bei den zahlreichen Sponsoren, ohne deren Beitrag ein derartiges Fest nicht durchzuführen wäre. Einen besonderen Dank richtete er an die Hausherrin, Frau Susanne Haas-Sigel, die der Chorgemeinschaft den Kursaal kostenlos zur Verfügung stellte, den sie zusammen mit Frau Christa Winter-Bellm floristisch stilvoll ausgestaltet hatte. Mit einem letzten Chorvortrag ging das offizielle Programm zu Ende und mündete in einen Stehempfang, der sich dank der guten Stimmung bis lange nach Mitternacht ausdehnte.

Ehrenabend

Otto W. Meid
(weitere Fotos in der Fotogalerie)




Von „liturgischer Gebrauchsmusik“ bis zu Brandls „Missa in D“

Ehrenabend und Festgottesdienst zum 150-jährigen Jubiläum des St. Vitus-Chores

„Kann es etwas Schöneres geben als die Mitgestaltung eines Gottesdienstes? Die eigenen Stimme einzubringen und mit anderen zu einer Harmonie zu verbinden?“ Das Singen als solches, das gesungene Lob Gottes und die Kirchenchöre als „Oasen und Lichtblicke“ in Zeiten kleiner werdender Gemeinden stellte Pfarrer Wolfgang Kesenheimer am Sonntag in den Mittelpunkt des Festgottesdienstes anlässlich des 150-jährigen Bestehens des St. Vitus-Chores Langenbrücken. Chorleiter Gert Bachmeier hatte mit den rund 40 Sängerinnen und Sängern sowie dem St. Vitus-Orchester mit Musikern aus der Region, das den Chor bei besonderen Gelegenheiten begleitet, ein außergewöhnliches Geburtstagsgeschenk vorbereitet: Von der Empore herab erklang die „Missa in D“ von Johann Evangelist Brandl. Instrumente, Chorstimmen und die Soli der Karlsruher Sopranistin Lydia Leitner und des Tenors Gert Bachmaier erfüllten die St. Vitus-Kirche mit der Musik des letzten Bruchsaler Hofmusikdirektors. Die Umsetzung dieses Projektes zeigte die Entwicklung des St. Vitus-Chores von „liturgischer Gebrauchsmusik“, so müsse man sich die Anfänge zur Gründungszeit vorstellen, erklärte Pfarrer Kesenheimer, bis hin zu dieser „hochrangigen, künstlerischen Darbietung.“ Zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten hatte der Chor am 15. Juni, dem Gedenktag des Namenspatrons Sankt Vitus, zum Ehrenabend in den historischen Kursaal Sigel eingeladen.

Chor auf der Freitreppe Kurhaus Sigel

In Vertretung des Diözesanpräses des Cäcilienverbandes Freiburg, Wolfgang Gabe, überbrachte Dekanats-Chorleiter Markus Zepp die Ehrenurkunden. Für 50 Jahre Chorzugehörigkeit wurde Regina Reimling, für 60 Jahre „wertvolle Dienste an der Musica Sacra“ Maria Schmitt und Hubert Bräutigam ausgezeichnet. Bürgermeister Klaus Detlev Huge würdigte das kulturelle Engagement von sieben Chormitgliedern mit dem Ehrenschild der Gemeinde und Helmut Kramer, Vorsitzender des St. Vitus-Chores, ehrte zahlreiche Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige Treue. Pfarrer Kesenheimer bedankte sich bei der Vorstandschaft – dem ersten Vorsitzenden Kramer, dem „Rückgrat des Chores“, dem zweiten Vorsitzenden Otto Meid, der „Seele des Chores“, der Schriftführerin Christa Winter-Bellm und der Kassiererin Brigitte Müller für 36 Jahre Kontinuität. Musikalisch begleitet wurde der festliche Abend von der Chorformation „Capella Sagittaria“, die unter der Leitung von Peter Laue Kesenheimers Worte „Die Stimme ist ein großes Geschenk und ein starkes Ausdrucksmittel“ unter Beweis stellte.

Text und Foto: Petra Steinmann-Plücker




Vorwort zum:

150-jährigen Jubiläum des St. Vituschores in Langenbrücken

Am 15.6.2012 begeht der Kirchenchor St. Vitus in Langenbrücken ein großes Fest:
Die überaus rührige und eifrige Chorgemeinschaft darf nicht nur auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückschauen, sondern vor allem auf die kontinuierliche künstlerische Arbeit in unzähligen Proben und Aufführungen und unter zahlreichen Dirigentinnen und Dirigenten, welche diese lange Zeitspanne zu einem geistlichen Ereignis an St. Vitus werden ließen.
Der Gesang gehört ganz wesentlich zum Gottesdienst und zur christlichen Kultur des Feierns. Er ist nicht nur Beiwerk, er ist auch nicht nur Medium, das zum Eigentlichen hinführt, sondern wesentlicher Bestandteil der Liturgie selber, was ja nichts anderes heißt, als Gottesverehrung in Reinform.
150 Jahre ist ja in erster Linie prägende und erfüllte Geschichte. Zeiten des Krieges und des Friedens, Epochen des Aufbruchs und des Niederganges: Eben alles was das Leben umfasst.
Dass sich immer wieder Menschen gefunden haben, die je neu bereit waren, das Lob Gottes in die Jetztzeit und in die aktuelle Gemeinde hinein in Tönen zu verkünden, mutet an wie ein Wunder. Letztlich ist es Zeichen der Echtheit und der Lebendigkeit unseres Glaubens selbst.
Die Chorgemeinschaft an St. Vitus ist zahlenmäßig nicht allzu groß. Darunter aber leidet die Qualität keineswegs, denn die Choristen sind allesamt in ihrem Metier hoch erfahren. In konzentrierter Probearbeit leisten sie ihre Arbeit auf unwahrscheinlich hohem Niveau und wachsen über sich selbst hinaus. Wer ein Hochamt an St. Vitus besucht, kann sich von der qualitätvollen Arbeit des Kirchenchores, dessen Werke jeweils eingebunden sind in das Gesamtkunstwerk der Liturgie, je von neuem überzeugen.
Die fachlich musikalische Arbeit ist das Eine; nicht zu unterschätzen ist aber auch die geistige Verbundenheit, ja die Freundschaft, welche die Chormitglieder untereinander verbinden.
Wie wichtig dies in der heutigen Zeit ist, kann gar nicht hoch genug angesetzt und beurteilt werden.
Der St. Vitus-Chor hat sich auch nach 150 Jahren kontinuierlicher Arbeit nicht verbraucht; im Gegenteil: Die Arbeit der Chorgemeinschaft ist mit wachsender Herausforderung immer intensiver und verinnerlichter geworden.
Als Präses des St. Vitus-Chores und als Pfarrer der Seelsorgeeinheit Bad Schönborn-Kronau gratuliere ich dem St. Vitus-Chor zu seinem markanten Jubiläum! Mehr aber noch bewundere ich den Einsatz von Choristen, Instrumentalisten und Dirigent für die Musica Sacra in unserer Jetztzeit. Ich wünsche unseren Gemeinden und auch mir, dass wir für die uns geschenkte Zeit weiterhin unsere hervorragende Zusammenarbeit pflegen können, – dass ich auf Menschen bauen darf, denen der Glaube und die Verkündigung des Wortes in den Werken der Musik auch weiterhin ein großes Anliegen bleibt.

Aus herzlicher Mitfreude

Pfarrer Wolfgang Kesenheimer, Präses




Jubiläums-Flyer fertiggestellt:

150 Jahre „St. Vitus-Chor“ Langenbrücken

Zu seinem 150-jährigen Jubiläum, das der St. Vitus-Chor in diesem Jahre feiern kann, haben die Verantwortlichen einen Flyer herausgegeben, der nicht nur das gesamte Festprogramm des Jubiläums enthält, sondern auch ein Portrait über die Chorgemeinschaft und den Chorleiter Gert Bachmaier. Außerdem wird in einer Kurzbiographie Leben und Wirken von Johann Evangelist Brandl vorgestellt, der von 1789–1806 als letzter Hofmusikdirektor am Fürstbischöflichen Speyerischen Hof in Bruchsal wirkte. Am Patrozinium des heiligen Vitus, Sonntag, 17.6.2012 wird die Chorgemeinschaft beim Festgottesdienst um 10:30 Uhr aus dem musikalischen Nachlass von J. E. Brandl die „Missa in D für Soli, Chor und Orchester“ erstmals aufführen. Damit soll der Komponist, dessen 250. Geburtstag im vergangenen Jahr gefeiert wurde, eine besondere Würdigung erfahren.

Jubiläums-Flyer

Die neue 6-seitige Info-Broschüre wurde allen aktiven und passiven Mitgliedern persönlich zugestellt und kann bei der Vorstandschaft, sowie über die Chormitglieder bezogen werden. Außerdem liegt der Flyer in den Rathäusern und den Kurverwaltungen der Gemeinde Bad Schönborn, sowie an den Schriftenständen der beiden Pfarrkirchen aus.

Für Inhalt und Text der Broschüre zeichnet Helmut Kramer verantwortlich, Layout, Fotos und Gestaltung Otto W. Meid, die drucktechnische Umsetzung übernahm Johannes Woll.




Festgottesdienst im Kurpark Langenbrücken:

Vereinigte Kirchenchöre gestalteten Fronleichnamsfest

Zusammen mit dem Musikverein Langenbrücken, gestalteten der St. Lambertus- und der St. Vitus-Chor die feierliche Fronleichnamsliturgie. Der Kurpark Langenbrücken mit seinem alten Baumbestand, der auf der großen Freitreppe festlich geschmückte Altar und der Blick auf den Säulengang des historischen Kursaales, bildeten eine würdige Kulisse für die Verehrung der leiblichen Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie.

Nicht nur die festliche Liturgie, sondern auch die tiefgehende Predigt von Pfarrer Wolfgang Kesenheimer war es, die die Herzen der Gottesdienstbesucher emotional bewegte. Die vereinigten Kirchenchöre und der Musikverein Langenbrücken, hatten eigens für den Festgottesdienst neue Chöre einstudiert.

Fronleichnam im Kurpark

Vom Musikverein begleitet, führte die sich anschließende Prozession durch die Straßen des Ortes zu einer weiteren Station bei der Kraichgauhalle. Am Aufgang zum Rathaus hatte der hiesige Künstler Friedrich Dickgießer, zusammen mir seiner Familie und den Helfern um Christa Winter-Bellm ein wunderschönes Blumenmotiv gelegt. Auch an dieser Station, sorgten die Chöre und der Musikverein für die feierliche Umrahmung, bevor in der Pfarrkirche das festliche „Tantum ergo“ von Max Filke erklang und sich beim vielstimmigen „Großer Gott“ in der Fassung von Karl Norbert Schmid, Chor, Bläser, Orgel und Gemeinde zum großen Finale vereinigten.

Die Gesamtleitung lag in den Händen von Gert Bachmeier, dem Chorleiter des St. Vitus- Chores. Den Musikverein dirigierte Frank Weiß, an der Orgel begleitete Klaus Gaßner.

Text: Otto W. Meid
Fotos: Sabine Bräutigam
(weitere Fotos in der Fotogalerie)




Kerchechor feierte Fasenacht:

Buntes Treiben auf dem Nachtumzug und im Pfarrheim:

In neuem Outfit mischten die Paradiesveggl des Kerchechores den Longebrigger-Nachtumzug mit auf und gaben dabei ein buntes und farbenprächtiges Bild ab, „wonn a e paar vun den Veggl noch en de Mauser ware.“ Die wochenlange, aufwändige Näharbeit unter der Anleitung von der Marianne ihrer „Kerrlocher Freundin“ hat sich gelohnt, denn die neuen Kostüme wurden beim Umzug mit viel Beifall bedacht.

Die Paradiesveggel vum Kerchechores beim Nachtumzug

Nachdem sich alle Narren im farbenfroh dekorierten Pfarrheimsaal versammelt hatten, wurde das große Mitbring-Büfett eröffnet, das zusammen mit em Drei Kenichs Ruddl soine Spezialitäten wie immer keine Wünsche offen ließ. Mit Stimmungsrunden und Schunkelliedern heizten die Hauskapelle „Die HelMOt’s“ alias Helmut Kramer und Otto Meid, das närrische Volk erst einmal auf. Dann stieg die proppere „Kerchechores-Ulknudl-Onnelies“ in die Bütt und setzte mit ihrem Vortrag und in der ihr eigenen gekonnten Mimik närrische Akzente. Die Cäcilie vum Kinzigring stand ihr nicht viel nach und hatte schnell die Lacher auf ihrer Seite. Eugen Jonitz glänzte wieder einmal mit seiner Verkleidungs-Polonaise und stellte, ausgestattet mit den passenden Dessous so manchen aufs Treppchen. In seiner Asservatenkammer fand er für jeden das passende Kleidungsstück, das dann ob es passte oder nicht, den Einzelnen Klienten verpasst wurde. Es war schon lange nach Mitternacht, als die letzten St. Vitus-Chorler den Heimweg antraten und alle bestätigten wieder: „S’war widder richdich schee“ Allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen der „Kerchchores Fasenacht“ beigetragen haben, sei es durch das Herrichten und Abräumen des Saales, närrische Programmbeiträge, Mitbringsel für das große Buffet, sowie Geld- und Sachspenden, ein „herzliches Dankeschön.“

... und im Pfarrheim ging es lustig weiter

Text: Otto W. Meid
Fotos: Jürgen Förderer
(weitere Fotos in der Fotogalerie)




Generalversammlung am 19.2.2011:

Totengedenken, Berichte und Ehrungen

Mit einem Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Mitglieder, wurde die im regelmäßigen Turnus stattfindende Generalversammlung des St. Vitus-Chores eröffnet. Helmut Kramer, der seit über 35 Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden innehat, begrüßte die Versammlung und hieß insbesondere den Präses Pfarrer Wolfgang Kesenheimer und den neuen Chorleiter Gert Bachmaier herzlich willkommen. Nach dem Totengedenken hielt die Schriftführerin Christa Winter-Bellm eine chronologische Rückschau auf die beiden letzten Vereinsjahre, die sie in akribischer Genauigkeit zusammengestellt hatte. Kassiererin Brigitte Müller berichtete über die derzeitige Kassenlage, Margret Hartlieb bestätigte eine einwandfreie, vorbildliche Kassenführung und erteilte ihr und der Gesamtvorstandschaft Entlastung. In seiner Ansprache ging Pf. Wolfgang Kesenheimer noch einmal auf die zurückliegenden Jahre ein, die vom Tode des früheren Dirigenten Thorsten Wirth überschattet waren. Dieses tragische Ereignis hat den Chor traumatisiert und schwer belastet und die musikalische Weiterentwicklung sehr beeinträchtigt. Umso mehr freue er sich nun über den Neuanfang mit Gert Bachmaier, den er als großes Geschenk für Chor und Pfarrgemeinde bezeichnete. In Gert Bachmaier, sehe er nicht nur einen sehr engagierten Chorleiter, der ein gefragter Gesangssolist und ausgebildeter Logopäde ist, sondern auch einen leidenschaftlichen Kirchenmusiker, der sich in sehr herzlicher Art im Umgang mit Menschen versteht. Dass sich der Chor unter seiner Leitung wieder gefestigt hat, zeigen die beiden Neueinstudierungen des vergangenen Jahres: Mozarts „Krönungsmesse“ an Ostern und der „Messe de minuit pour noёl“ von Marc Antoine Charpentier an Weihnachten.

Generalversammlung Samstag, 19.2.2011

Im weiteren Verlauf des Programms hielt Bachmaier Rückblick auf die vergangenen- und Vorschau auf die kommenden Monate. Er bescheinigte dem Chor eine hohe Motivation und eine schnelle Lernfähigkeit, die sich in einer verbesserten Gesangstechnik, einer bemerkenswerten Gestaltungsfreude und einer guten Probendisziplin widerspiegelt. In seiner künftigen Arbeit will er den Chor fordern und fördern um in der Auseinandersetzung mit neuer Literatur auf gemeinsame Ziele zu zugehen.

Die sich anschließende Neuwahl der Vorstandschaft unter der Wahlleitung von Herbert Bellm, verlief zügig und problemlos, da sich alle bisherigen Mitglieder zur Wiederwahl stellten und auch bestätigt wurden. Bei der Annahme der Wahl gab der 1. Vorsitzende Helmut Kramer und sein Stellvertreter Otto Meid bekannt, dass dies definitiv ihre letzte Amtsperiode sein wird. Dieser Ankündigung schloss sich die gesamte engere Vorstandschaft an, die ebenfalls seit über 35 Jahren im Amt ist. Im Hinblick auf das im Jahre 2012 anstehende 150jährige Chorjubiläum, war man sich jedoch einig, dass man dieses besondere Ereignis noch in alter Besetzung durchführen werde.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrungen“, die von Pfarrer Kesenheimer, Helmut Kramer und Dirigent Gert Bachmaier vorgenommen wurden, war eine Ehrung besonders herausragend. Resl Ganninger stellt ihre stimmliche Begabung seit nunmehr 70 Jahren der „Musica sacra“ zur Verfügung und trotz ihres hohen Alters mit großer Disziplin und Pünktlichkeit. So hat sie in den vergangenen 7 Jahrzehnten viele Chormitglieder, Dirigenten und Pfarrer kommen und gehen sehen. Als langjährige, gewissenhafte Notenwartin stellt sie in der Chorfamilie eine Institution dar, deren Meinung bis heute ein starkes Gewicht hat.

Im Verlauf der weiteren Ehrungen wurden folgende Sängerinnen und Sänger ausgezeichnet: Eugen Jonitz für 60 Jahre, Irmgard Jonitz für 50 Jahre und für jeweils 25 Jahre Cäcilia Kittlitz und Josef Mnich. Für ihre Verdienste um die Kirchenmusik, wurden die Jubilare mit Urkunde vom Cäcilienverband, Blumen und Präsenten bedacht.

Ehrungen

Beim letzten Tagesordnungspunkt wurden noch einige Choraktivitäten angesprochen, insbesondere ging man auf die hervorragend organisierten Jahresausflüge ein. Hierbei wurde der seit vielen Jahren bewährten Reiseleitung um Alice und Hubert Bräutigam ein besonderes hohes Lob gezollt.

Mit einem herzlichen Dank an die Gesamtvorstandschaft und an die Organisation der Jahreshauptversammlung, beschloss Helmut Kramer die Veranstaltung und leitete zu einem sehr gemütlichen und harmonischen Abschluss über.

Text und Fotos: Otto W. Meid
(weitere Fotos in der Fotogalerie)




Beim Hochamt am 1. Weihnachtsfeiertag:

"Messe de Minuit pour noёl" von Marc-Antoine Charpentier

Beim diesjährigen Weihnachtshochamt am Samstag, 25.12.2010 um 10.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Langenbrücken führt der St. Vitus-Chor erstmals die „Messe de Minuit pour noёl“ von Marc-Antoine Charpentier (1643-1704) auf.

Der französische Komponist lebte zur Zeit Ludwigs XIV in Paris. Seine Musik beruht auf einer Mischung von italienischen und französischen Stilelementen. Er schuf eine Vielzahl kirchlicher Werke, Oratorien, Messen, Psalmen, ein Magnificat, vier Te Deum, wovon das Präludium des Te Deum in D-Dur seit 1954 als Eurovisions-Melodie allgemein bekannt ist, sowie eine Anzahl weltlicher Werke wie Opern, Divertissements, Pastoralen und Sonaten.

Marc-Antoine Charpentier

Die französischen Noёls stellen eine besondere Tradition in den volkstümlichen Weihnachtsfeierlichkeiten dar, die sich schon im 16. Jahrhundert zu einem ganz beträchtlichen Repertoire entwickelt hatten. Einige dieser populären Lieder basierten auf gregorianischen Chorälen, andere machten sich weltliche Melodien zunutze. Einige dieser musikalischen Vorgaben verwandte Charpentier in dieser möglicherweise für das Weihnachtsfest 1694 entstandenen „Messe de Minuit“ (Mitternachtsmesse). Die Messe ist für vierstimmigen Chor, Solisten, Flöten, Streicher geschrieben, und nutzt Melodien von 10 populären französischen Weihnachtsliedern.

Unter der Leitung von Gert Bachmaier musiziert der St. Vitus- Chor mit dem Intrumental- Ensemble: Sybille Bachmaier und Heike Witt (Blockflöte), Isabel Müller, Martin Andermann (Violine), Jenja Kronenbitter (Viola), Steffen Salden (Violoncello), sowie Gerhard Hoffmann (Orgel). Die Vokalsolisten sind: Tanja Leininger und Martina Purr (Sopran), Andrea Fihn (Alt), Reinhard Becker (Tenor) und Johannes Woll (Bass).

Otto W. Meid




Unterwegs mit der Chorfamilie:

Jahresausflug mit interessanten Zielen

Einen geselligen Tag mit vielen Eindrücken und Überraschungen erlebten die Sängerinnen und Sänger mit Ihren Familienangehörigen sowie Freunden des Chores beim diesjährigen Chorausflug nach Baden-Baden und in die Ortenau. Dank des Wetterhochs „Helmut“, wurde uns ein tolles St. Vitus-Wetter beschert. Pünktlich um 8:00 Uhr setzte sich der vollbesetzte Reisebus der Firma Weis mit einer bestens gelaunten Teilnehmerschar via Baden-Baden in Bewegung. Hier waren wir zu einer Führung durch die SWR-Studios angemeldet. Zeitig dort angekommen gab es zunächst die obligatorischen St-Vitus-Brezeln, dabei konnte man den Garten aus der Nachmittags-Sendung „Kaffee oder Tee“ in Augenschein nehmen. Nach dem Einlass ins Besucher-Zentrum erhielten wir eine Einführung in Form einer multimedialen Präsentation. Hierbei wurden uns sehr viel Information über die öffentlich-rechtlichen Strukturen des Senders, die Fernsehproduktionen und den Sendebetrieb vermittelt.

Ausflug

Bei der sich anschließenden Besichtigung der Studios, Werkstätten und technischen Bereiche, gab es jede Menge „Wiedererkennungseffekte“. Tausende Gegenstände waren in den Requisiten Lagern nach Sachgruppen peinlich genau geordnet und durchnummeriert, so dass sie bei Bedarf schnellstens zur Verfügung stehen. In den Werkstätten wurde uns gezeigt wie nach einem kleinen Modell eine große Figur aus Styropor gefertigt wird, die nach Fertigstellung den Anschein erweckt, als wäre sie aus hochwertigem Marmor.

Sehr spannend war es auch zu erfahren, wie viele Menschen nötig sind, um die Kulissen einer Fernsehsendung herzustellen, oder wie in einer Senderegie gearbeitet wird. Beim Gang durch die Räumlichkeiten der Fernsehserie: „Die Fallers“, wurde peinlich genau beachtet, dass keine Kulissen oder Gegenstände berührt werden, da es durchaus möglich ist, dass die für das Wochenende unterbrochenen Dreharbeiten, am Montag an gleicher Stelle wieder fortgesetzt werden. Trotzdem schaffte es unser Reiseleiter Hubert Bräutigam auf dem Bürgermeisterstuhl von Bernhard Faller Platz zu nehmen.

Ausflug

Interessant war auch die Tatsache dass allein die Fallers-Studios eine Gesamtfläche von 1280 qm haben und dass an einem Drehtag von einem 35köpfigen Team rund zehn sendefertige Minuten erstellt werden. Voll gepackt mit geballter Information und neuen Erkenntnissen über Rundfunk und Fernsehen brachte uns der Bus zum nahe gelegenen Ort Sinzheim. In dem neu erbauten Restaurant „Weinperle“ war für unser leibliches Wohl bestens gesorgt und in gemütlicher Runde ließen wir uns das gut badische Essen und das Glas Sinzheimer Wein schmecken.

Bestens gestärkt ging es nach dem Mittagessen weiter in Richtung Ortenau zu unserem nächsten Ausflugsziel. In dem nahe Offenburg gelegenen Ort Zell-Weierbach wurden wir im dortigen Schulmuseum für ehemals Großherzoglich Badische Schulen, von dem Museumsleiter Herrn Schneider und seiner Gattin schon erwartet. Unter dem Motto: „Mit Rohrstock & Fleißbildchen“ sollten wir in der historischen Schulstube um die Jahrhundertwende eine Schulstunde erleben, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Aber zunächst wartete am Schuleingang eine Überraschung für die „ABC-Schützen“ des St. Vitus-Chores. Alice Bräutigam vom Reiseleitungs-Team hatte sich mal wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Am Schuleingang erhielt jeder „Schulanfänger“ eine mit Süßigkeiten gefüllte Schultüte von Alice und Hubert überreicht. In wochenlanger Kleinarbeit, bei der die ganze Familie mit eingespannt wurde, hatte sie 50 Schultüten gebastelt die jeweils ein Unikat darstellten, denn jede war individuell gestaltet.

In dem historischen Klassenzimmer um 1900 nahmen die St. Vitus-„Erstklässler“ in den abgenützten Bänken Platz und der Museumsleiter Schneider übernahm die Rolle des gestrengen Herrn Lehrers. Da musste zunächst aufgestanden und im gemeinsamen Sprechchor der Lehrer begrüßt werden. Dann wurden die Hände und die Fingernägel auf Sauberkeit überprüft und gegebenenfalls an dem am Lehrerpult aufgestellten Waschlavor gereinigt werden. Wer besonders fleißig war, bekam zur Belohnung ein Heiligenbildchen, wer seine Sache nicht so gut kannte, bekam den Rohrstock zu spüren oder die Eselskappe aufgesetzt. Zum Ende der sehr amüsanten Schulstunde, bei dem einige der Teilnehmer ihr Fett wegbekamen, musste aufgestanden und gemeinsam das Badnerlied gesungen werden. Zurückversetzt in die Schulwirklichkeit von anno dazumal konnten sich die Älteren an vieles noch erinnern, während die Jüngeren staunten über die damalige Strenge und die rüden Lehrermethoden.

Ausflug

Nach der Schulstunde folgte ein Gang durch die vielseitigen Museumsräume mit zahlreichen Exponaten der guten alten Zeit. Hier gab es nicht nur eine Bibliothek mit über 13.000 Schulbüchern zu bestaunen sondern auch eine Nähstube im Stil der Jahrhundertwende. Im Obergeschoß war eine liebevoll eingerichtete Lehrerwohnung zu besichtigen, und im Erdgeschoß eine Schulbildersammlung von vielen prominenten Persönlichkeiten aus allen Bereichen. Auf Initiative der Reiseleitung wurde die Sammlung inzwischen mit dem Schulbild unseres Innenministers Heribert Rech erweitert.

Nach wenigen Kilometern Busfahrt erreichten wir Durbach, das letzte Ziel unseres Ausfluges. Das idyllische Weindorf direkt an der badischen Weinstraße liegt in einer einzigartigen Vorbergszone zwischen Rheinebene und Schwarzwald. In einem lieblichen Seitental, umgeben von Obstgärten und Weinbergen, liegt der Winzerhof Huber, wo in fröhlicher Runde der Abschluss des ereignisreichen Ausfugtages stattfand. Auf dem Weingut mit langer Familientradition werden auf einer 6 Hektar großen Rebfläche Trauben angebaut, die im eigenen Keller zu Spitzenweinen ausgebaut und selbst vermarktet werden. Bei einer kleinen Weinprobe konnten sich die Weinliebhaber von der hohen Qualität der Durbacher Weine überzeugen. Nach dem als Buffet angerichteten deftigen Winzervesper, bei dem noch einmal kräftig zugelangt wurde, sorgten die „HelMOt´s“ mit Stimmungsliedern und Schunkelrunden für einen gemütlichen Ausklang.

Ausflug

Mit Fug und Recht kann der Jahresausflug der Chorfamilie wieder als „Highlight“ des Jahresprogramms gewertet werden, nicht zuletzt durch die gute Vorplanung eines eingespielten Reiseteams und den besonderen Ideen von Alice und Hubert Bräutigam. Allen die an dem gelungenen Ausflug beteiligt waren, ein ganz herzliches „Dankeschön“.

Resümee: „S'war halt doch wie eh un je, beim Kerchechores richdich scheh.“

Text: Otto W. Meid
Fotos: Alice Bräutigam u. Otto W. Meid
(weitere Fotos in der Fotogalerie)




Ostern in St. Vitus:

Mozarts „Krönungsmesse“ – musikalischer Glanzpunkt

Das diesjährige Osterhochamt in der St. Vituskirche war wiederum geprägt von einer sehr feierlichen Liturgie, einer emotional bewegenden Predigt von Pfarrer Wolfgang Kesenheimer und der Aufführung von Mozarts Krönungsmesse durch den St. Vitus-Chor.

Gut vorbereitet und mit bemerkungswerter Vitalität und Gestaltungsfreude agierten die Sängerinnen und Sänger des Chores, unter dem sichereren Dirigat ihres neuen Chorleiters Gert Bachmaier. Hier machte sich die wochenlange, intensive Probenarbeit von Bachmaier bemerkbar, der es verstand den Chor sehr stark zu motivieren und zu einem neuen Aufbruch zu führen.

Dirigent

Obwohl für die Einstudierung des nicht ganz einfachen Werkes knappe 3 Monate zur Verfügung standen, konnte der St. Vitus-Chor letztendlich eine gelungene Aufführung präsentieren. Wesentlichen Anteil an dem Erfolg kam dem ausgezeichneten Solistenquartett: Lydia Leitner – Sopran, Sybille Bachmaier – Alt, Patrick Siegrist – Tenor und Johannes Woll – Bass zu. Unter der hervorragend musizierenden Orchesterformation, war neben den Musikern die seit vielen Jahren den St. Vitus-Chor bei konzertanten Aufführungen unterstützen, wie der Cellist Steffen Salden und Stefan Gsell an den Pauken, erstmals der aus Langenbrücken stammende Kontrabassist Gerd Marzona, der bis vor Kurzem am Stadttheater Heidelberg tätig war. Gerhard Hoffmann seit über 30 Jahren Organist in St. Vitus, überzeugte zum Einzug mit der prächtigen Toccata aus der Symphony Nr. 5 Opus 42 von Charles Marie Widor und begleitete Chor und Orchester mit großer Virtuosität und Feinfühligkeit.

Mit der Erstaufführung der Krönungsmesse von W. A. Mozart, hat der St. Vitus-Chor einen überzeugenden Beitrag zur Osterliturgie erbracht, der nicht nur bei den zahlreichen Kirchenbesuchern auf eine positive Resonanz stieß, sondern auch von Pfarrer Wolfgang Kesenheimer als Präses des Chores mit großer Anerkennung gewürdigt wurde.

Chor

Chor




Gert Bachmaier übernimmt Leitung:

Neubeginn für den St. Vitus-Chor

Bei den zurückliegenden Chorproben vom 16. Oktober bis Weihnachten 2009, in denen Gert Bachmaier als Interimsdirigent den St. Vitus-Chor leitete, ist der Funke gleich übergesprungen. Jung und Alt in der Chorgemeinschaft war begeistert von seiner legeren und lockeren, jedoch auch sehr überzeugenden Art der Chorleitung. Mit großem Elan und jugendlichem Schwung überarbeite er in der kurzen Zeit vor Weihnachten die „Missa breve in C.“ von Charles Gounod und erarbeitete neue Nuancen und Sprachgenauigkeit. Mit spürbarer Sicherheit und großer Gestaltungsfreude agierten die Chorsänger beim festlichen Hochamt am 1. Weihnachtsfeiertag, was sich letztendlich in einer sehr gelungenen Aufführung wieder spiegelte.

In den zurückliegenden Tagen fand nun ein Gespräch zwischen unserem Präses Pfarrer Wolfgang Kesenheimer, Gert Bachmaier und der Vorstandschaft statt. Dabei hatte man die übereinstimmende Meinung, dass er der künftige Dirigent für den St. Vitus-Chor ist. Für das festliche Osterhochamt, hat sich der neue Leiter viel vorgenommen. In der relativ kurzen Vorlaufzeit von nur 2 Monaten, will er mit dem Chor Mozarts „Missa in C“ besser bekannt als „Krönungsmesse“ aufführen.

Auf eine kontinuierliche und fruchtbare Zusammenarbeit mit Herrn Bachmaier freuen sich nun die Sängerinnen und Sänger, die Vereinsleitung wie auch der Präses Pfarrer Wolfgang Kesenheimer.

In einem ausführlichen Portrait werden wir Herrn Bachmaier als neuen Chorleiter demnächst unter der Rubrik Chorleitung vorstellen.

Gert Bachmaier

Einladung zur Mitwirkung:

Die Aufführung der „Krönungsmesse“ unter der Leitung eines jungen und dynamischen Chorleiters, wäre auch eine gute Möglichkeit zum Neu- oder Widereinstieg bei unserer Chorgemeinschaft. Der Chor lädt Sängerinnen und Sänger, die Interesse an anspruchsvoller Chormusik haben, recht herzlich zur Mitwirkung ein. Wer sich noch nicht von Anfang an festlegen möchte, hat auch die Möglichkeit, zunächst bis Ostern zu schnuppern um so den Chor und seine Arbeit näher kennen zu lernen. Die bis Ostern eingeplanten Chorproben finden bedingt durch bereits festliegende Termine des Chorleiters, nicht nur am gewohnten Freitag, sondern auch an anderen Wochentagen statt. Die neuen Probentermine Januar bis Ostern sind unter der Rubrik Probenplan einsehbar. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Vorstandschaft oder an eines unserer Chormitglieder.

Text u. Foto: Otto W. Meid